schule am martinshaus kleintobel

Die Schule am Martinshaus Kleintobel ist ein »Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung«. Als einzige Schule dieser Art in Württemberg bieten wir den Realschul-Abschluss an. Bei uns lernen zurzeit rund 100 Kinder und Jugendliche. Unsere Schule:

  • kann vom 5. bis zum 10. Schuljahr besucht werden (Realschule)
  • bietet auch Gymnasialklassen für die Stufen 5 bis 10 – bundesweit einmalig!
  • ist auf die Förderung von Asperger-Autisten spezialisiert (vier Intensivklassen)
  • steht für moderne pädagogische Konzepte, individuelle Förderung und kleine Klassen
  • bietet ein breites außerunterrichtliches Angebot im Bereich Kunst, Musik, Sport und Erlebnispädagogik
  • versteht sich als Durchgangsschule – eine Rückkehr an die Regelschule ist immer unser Ziel
kontakt
Martinshaus Kleintobel
Martinstraße 41
88276 Berg
Bereichsleitung Schule
Thomas Frick


0751 8884-200
0751 8884-273
E-Mail schreiben
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Über uns

Unsere Schule

Ziel unserer Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler wieder an ein »normales« Leben und Arbeiten in der Schule heranzuführen und ihnen einen erfolgreichen Schulabschluss zu ermöglichen. Wenn es die individuelle Entwicklungen unserer Schülerinnen und Schüler zulässt, bereiten wir sie auf einen Wechsel zurück auf eine Regelschule vor. Ist das nicht möglich, dann begleiten wir sie bis zum Haupt- bzw. Realschulabschluss.

Unsere Schule in Zahlen:

  • ca. 100 Schülerinnen und Schüler
  • ca. 25 Lehrerinnen und Lehrer
  • ca. 15 Klassen
  • davon 4 Asperger-Intensivklassen und
  • eine BKT-Klasse (BKT = Basis-Kompetenz-Training)

Schulentwicklung ist uns wichtig. Deshalb arbeiten wir mit führenden Experten zusammen, um unsere Lehr- und Lernkonzepte sowie Schulstrukturen und Beschulungsformen weiterzuentwickeln.

Schule mit Profil

Wer an die Schule für Erziehungs­hilfe im Martins­haus kommt (offi­zieller Name: »Sonder­päda­gogisches Bildungs- und Beratungs­zentrum mit Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung«), ist oft schon an zwei, drei oder mehr Schulen gescheitert: Das Selbst­vertrauen ist »auf Null«! Wir möchten junge Menschen darin unterstützen, dass sie sich selbst wieder annehmen und Schritt für Schritt selbst­bewusster werden können. Deshalb stehen die Wünsche, Fähigkeiten und Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler ganz im Mittel­punkt und prägen den Schul­alltag. 

Individueller Unterricht

Moderne Lernformen und personalisiertes Lernen sind uns wichtig. Deshalb können unsere Schüler in den Fächern Mathe und Deutsch selbst entscheiden, welche Inhalte sie zu welchem Zeitpunkt lernen wollen. Maßgebend für den individuellen Unterricht sind sogenannte Kompetenzraster, die sich an Bildungsstandards ausrichten und vorgeben, was die Schüler im jeweiligen Fach lernen könnten. Begleitet und gefördert werden sie dabei von ihren Lehrern, die ihnen gleichzeitig vermitteln, wie sie ihr Lernen selbst steuern und verantworten können. 

Moderne Ausstattung

Vielen Klassenzimmern ist ein Gruppenraum zugeordnet, der das Arbeiten in Gruppen und damit die Differenzierung von Unterrichtsformen möglich macht. Durch den Einsatz zeitgemäßer Medien können die Unterrichtsinhalte vielseitig und abwechslungsreich präsentiert und nahegebracht werden. Auch die Fachräume sind mit modernster Technik und neuen Materialien ausgestattet.

Teamarbeit als Prinzip

Die bestmögliche Förderung aller Schülerinnen und Schüler ist unser wichtigstes Ziel. Deshalb verstehen wir Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und Schülerinnen und Schüler als gemeinsames Team: Miteinander statt neben- oder gar gegeneinander ist unser Prinzip. So arbeiten unsere Lehrkräfte eng in so genannten Klassenstufenteams zusammen. Hier stimmen sie sich über die Förderung der Schülerinnen und Schüler in ihrer Stufe ab, besprechen den Unterrichtsstoff und beraten sich gegenseitig.

Kooperationen

Kooperationen mit und Beratung von Regelschulen
Wir arbeiten sehr eng mit verschiedenen Regelschulen vor Ort zusammen. Ziel dieser Kooperationen ist es, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst an ihrer angestammten Regelschule bleiben können und gar nicht erst zu uns kommen brauchen. Zusammen mit Schulleitung, Eltern und Lehrern klären wir, welche Schritte notwendig sind und wie die Zusammenarbeit konkret aussieht. Wo nötig, ziehen wir auch andere Institutionen, Fachkräfte oder das Jugendamt hinzu. Ziel ist also, »auffällige« Schülerinnen und Schüler wieder in die Klasse und die Schule zu integrieren. Die Lehrkräfte werden durch Beratung von uns fit gemacht, um diesen Prozess bestmöglich zu begleiten. Wir unterstützen nicht nur bei einzelnen Schülerinnen und Schülern, sondern auch, wenn es schwierige Klassenkonstellationen gibt.

Unsere Schulen haben Kooperationen mit vielen verschiedenen Regelschulen  in der Umgebung. Dort werden wir nicht nur bei Problemen hinzugezogen, sondern werden schon vorher aktiv. Zum Beispiel:

  • Sportunterricht   
  • Kunstunterricht
  • Schulentwicklungs-Projekt


Im Rahmen einer Woche des sozialen Engagements leisten Schüler der achten Klassen Dienste in Krankenhäusern, Altersheimen, Behinderteneinrichtungen, Tierheimen etc. im Umfang von 6 bis 8 Stunden täglich ab.

Bald wird es auch so genannte »Außenklassen« geben. Das heißt, eine Klasse der Jugendhilfe wird in einer Regelschule unterrichtet. So können wir einerseits mit unseren eigenen Lehrerinnen und Lehrern eine ideale Betreuung sicherstellen. Und andererseits sind unsere Schülerinnen und Schüler in den Alltag einer Regelschule eingebunden.

Kooperationen mit anderen Partnern
Im Rahmen von Praktika während der letzten Klasse (Förder- und Hauptschule) oder BORS (»Berufsorientierung an der Realschule«) arbeiten wir mit vielen Unternehmen der Region zusammen. 

Darüber hinaus sind Jugendliche aus der Jugendhilfe in Vereinen vor Ort aktiv.

Talent-Schmiede

Jeden Dienstag Nachmittag findet im Martinshaus Kleintobel die Talentschmiede ZAK statt. ZAK steht für »Zusammen-Aktiv-Kreativ«. Je nach Talent, Neigungen und Ressourcen können unsere Schüler dabei für ein halbes Jahr aus einer Fülle von Angeboten auswählen. Diese reichen beispielsweise von Musik und Performance, Kunst und Gestalten über Theater, Bike-Werkstatt und Boxen bis hin zum Schmieden.

Die Talentschmiede ist ein jahrgangsübergreifendes, zusätzliches Angebot, welches junge Menschen individuell fördern soll. Wenn möglich, kooperieren wir dabei mit anderen Schulen. So können unsere Martinshaus-Schüler anderen Schülern von Regelschulen begegnen und auf eine mögliche Rückführung in die Regelschule vorbereitet werden. Umgesetzt werden die Angebote aus jeweils einem Team, welches entweder aus Lehrer oder externem Kooperationspartner und einem Mitarbeiter einer Wohngruppe besteht.

Unsere Schüler lernen je nach Angebot, sich für etwas zu entscheiden, durchzuhalten und mit Herausforderungen umzugehen. Das fördert den sozialen Umgang in einer gemischten Gruppe. Gleichzeitig stellt dies einen wesentlichen Aspekt für das Zusammenleben in Kleintobel, für die Reintegration und für die Zukunftsperspektive der Schüler dar.

Kunstprojekte

Kunst ist (uns) wichtig!
Natürlich steht Kunst bei uns auf dem normalen Stundenplan. Aber wir tun noch mehr. Wir erweitern unser künstlerisches Angebot, weil wir überzeugt davon sind, dass dabei ungeahnte Kräfte freigesetzt werden können. 

Gerade unsere Schüler, die mit ADHS, Verhaltensstörungen oder dem Asperger-Syndrom zu uns kommen, werden durch einen Zugang zu künstlerischen Tun besonders gefördert. Dafür stehen drei interne Kunsterzieher zur Verfügung.

Das macht unser »Mehr« im Bereich Kunst aus:

  • ausgeprägtes Materialangebot im Kunstunterricht:  Farben, Leinwände, Ton, Holz, … So können unsere Schülerinnen und Schüler aus dem Vollen schöpfen.
  • Kunstprojekte, die an anderen Orten stattfinden und von einem externen Kunstpädagogen geleitet werden, zum Beispiel das von der Caritas geförderte Malprojekt mit Marco Ceroli
  • verschiedene Arbeitsgruppen


Unsere Arbeitsgruppen
Jede Woche kommt Daniel Schweizer, ein erfahrener Graffitikünstler aus Ravensburg, zu uns. In seinem Kurs wird viel gezeichnet (tags, characters). Mit dieser Grundlage wagen sich unsere Schülerinnen und Schüler an die Übungswand und sprayen selbst. Fertige Bildideen werden dann im inneren und äußeren Schulbereich verwirklicht.

Die zweite wöchentliche Veranstaltung widmet sich allen anderen Sparten der Bildenden Kunst. Sie wird geleitet vom Kunsterzieher Werner Mönch und einer Vertreterin der Wohngruppen, derzeit Christina Brüssel. Dort wird plastiziert, gemalt (auch großformatig), fotografiert, gezeichnet und performed. In diesem Kurs ist die Verwirklichung eigener Ideen und Vorstellungen gefragt. Zur Entwicklung dieser Ideen liefert die Kursleitung das Wissen, das Material und gibt Hilfestellung. 

Ein weiterer Bereich, den wir seit Jahren pflegen, ist die künstlerische Performance. Unser derzeitiges Performanceangebot heißt »lemon«. Es handelt sich um eine multimediale Performance aus Musik, Sprache, Körper, Material, Bühne und Licht. Beim letzten Elterntag haben wir uns den Eltern mit dieser Performance präsentiert.

Nach der Schule

Natürlich enden unsere Angebote nicht an der Schwelle zum Schuleingang. Deshalb bieten wir viele weitere außerschulische Angebote an, zum Beispiel:
 

  • Sozialkompetenztraining für Asperger-Autisten
  • Skilager
  • Schullandheimaufenthalte
  • Besuch von Sportveranstaltungen
  • Projektwochen
  • Praktikum zur Berufsvorbereitung »BORS«

So sieht es bei uns aus

unser angebot

Realschule

Realschule

Unsere staatlich anerkannte Schule für Erziehungshilfe bietet Realschülern der Klassen 5 bis 10 Unterricht in kleinen Klassen bis zum Realschulabschluss. In unserer Schule gibt es günstigere Rahmenbedingungen als an öffentlichen Schulen, denn als staatlich anerkannte Ersatz- und Privatschule haben wir viele Gestaltungsmöglichkeiten. Der Abschluss der Mittleren Reife ist jedoch der gleiche wie an einer öffentlichen Realschule.

Schulleiter

Thomas Frick
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Gymnasialklassen

Gymnasialklassen

Zum Schuljahr 2013/2014 haben wir den Bildungsgang »bildungsgangunabhängige Beschulung« Sekundarstufe I als Schulversuch eingerichtet. Im Rahmen dieses Bildungsgangs bieten wir Gymnasialklassen für die Klassenstufen 5 bis 10 an.

Die Zieglerschen - Jugendhilfe


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Asperger-Klassen

Asperger-Klassen

Das Asperger-Syndrom
Das sogenannte »Asperger-Syndrom« ist eine Sonderform des Autismus. Es hat seinen Namen vom österreichischen Kinderarzt Hans Asperger. Im Alltag macht sich das Asperger-Syndrom etwa wie folgt bemerkbar:

  • Beeinträchtigungen der sozialen Wahrnehmung und Kommunikation
  • soziale Beeinträchtigung im Umgang mit Gleichaltrigen
  • eingeschränktes, stereotypes, zwanghaftes, sich wiederholendes Repertoire von Sonderinteressen und Aktivitäten
  • häufig auch Veränderungsängste
  • starkes Bedürfnis nach Routinen und Regelhaftigkeit
  • häufige motorische Unbeholfenheit

Die Zieglerschen - Jugendhilfe


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Basis-Kompetenz-Training

Basis-Kompetenz-Training

Die Lerngruppe »Basis-Kompetenz-Training« (BKT) setzt sich klassenübergreifend aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5 bis 9 bzw. der Asperger-Intensivklassen zusammen, deren Beschulung wegen Verhaltensproblemen bzw. emotionaler und psychischer Krisensituationen an ihre Grenzen stößt. Auch ein klassenweises Arbeiten ist möglich.

Wir nehmen solche Schülerinnen und Schüler vorübergehend aus dem »normalen« Unterricht heraus und machen sie mit dem BKT wieder fit für den Alltag. Dazu gehören zum Beispiel eine ausgeprägte Förderplanung, individuelle unterrichtliche Angebote und ein Bezuglehrer-System.

Die Zieglerschen - Jugendhilfe


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Kontakt und weitere Informationen

Thomas Frick

Bereichsleitung
Schule für Erziehungshilfe

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Bereichsleitung Schule

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Daniel Murr

Stellvertretender Schulleiter
Schule für Erziehungshilfe

Daniel Murr

Stellvertretender Schulleiter Schule für Erziehungshilfe

0751 8884-204
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Birgit Redlich

Sekretariat
Schule für Erziehungshilfe

Birgit Redlich

Sekretariat

0751 8884-203
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jugendhilfe

Die Jugendhilfe der Zieglerschen gibt rund 160 jungen Menschen im stationären und teilstationären Bereich neue Bildungs- und Entwicklungsperspektiven. Neben differenzierten Wohnangeboten und einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum »Martinshaus Kleintobel« bieten wir vielfältige ambulante Angebote wie zum Beispiel Schulsozialarbeit.