schule am wolfsbühl wilhelmsdorf

Die Schule am Wolfs­bühl Wilhelms­dorf ist ein Sonder­päda­go­gisches Bildungs- und Beratungs­zentrum mit Internat mit den Förder­schwer­punkten Hören und Sprache. Bei uns lernen zurzeit rund 200 Kinder und Jugend­liche mit Hör­schädi­gung und Sprach­behin­de­rungen – 170 in der Schule und 30 im Schul­kinder­garten. Unsere Schule:

  • kann vom 1. bis zum 10. Schuljahr besucht werden (Grund-, Haupt- und Werkrealschule)
  • bietet eine Förderschulabteilung für Kinder mit Hör-Sprach- und zusätzlicher Lernbehinderung (»Haus Waldeck«)
  • ist eine Ganztagesschule (Mo, Di, Do 8.00–15.50 Uhr, Mi, Fr 8.00–13.30 Uhr)
  • verfolgt moderne Unterrichtskonzepte mit individueller Förderung in kleinen Klassen
  • ist eine private Schule in evangelischer Trägerschaft und offen für Kinder aller Konfessionen
  • fördert auch Kinder von 3 bis 6 Jahren im angeschlossenen Schulkindergarten
  • hat 30 Internatsplätze 
kontakt
Schule am Wolfsbühl
Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Internat mit den Förderschwerpunkten Hören und Sprache
Wolfsbühl 6
88271 Wilhelmsdorf
Schulleitung
Jochen Hallanzy
Sekretariat
Petra Lanzer
07503 929-800
07503 929-810
E-Mail schreiben
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Schule am Wolfsbühl
Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Internat mit den Förderschwerpunkten Hören und Sprache
Wolfsbühl 6
88271 Wilhelmsdorf
Schulleitung
Jochen Hallanzy
Sekretariat
Petra Lanzer
07503 929-800
07503 929-810
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Über uns

Pädagogisches Konzept

Individualisierung, Selbstständigkeit und Verantwortung für das Ganze – diese drei Begriffe beschreiben das pädagogische Konzept der Schule am Wolfsbühl.

Individualisierung. Jedes Kind ist einzigartig, hat seine besonderen Stärken und Talente – und seinen speziellen Förderbedarf. Darauf gehen wir bewusst ein. Wir vereinbaren individuelle Lernziele und stellen eigens dafür zugeschnittene Lernpläne (Wochenplan) zusammen. Die Wünsche, Vorlieben und Bedürfnisse der Kinder sind uns wichtig und werden ernstgenommen – im Sinne eines bestmöglichen Schulabschlusses für jedes Kind.

Selbstständigkeit – Eigenverantwortung. Neben der schulischen ist uns auch die persönliche Entwicklung der Kinder wichtig. Gezielt fördern wir durch moderne Unterrichtskonzepte die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler – zum Beispiel durch selbstorganisiertes Lernen mit Hilfe individueller Wochenpläne oder das Führen eines Lerntagebuchs.

Verantwortung für das Ganze. Füreinander da sein, sich gegenseitig helfen und einander stärken – das ist bei uns Alltag. Wir sind eine freundliche Schule. Jeder Einzelne ist für die Gemeinschaft gefragt – zum Beispiel als Pausenhelfer, Schülerlotse oder beim Hofdienst. Im Grundschulrat, Klassenrat und der Schülermitverantwortung kann sich jeder einbringen. In der Schülerfirma oder im Schulgarten lernen die »Mitarbeiter« für das wirkliche Leben. Und nicht nur beim gemeinsamen Essen jeden Tag oder den regelmäßigen Hofputzeten wird deutlich: Wir sind alle Teil eines großen Ganzen.

Gebäude

Unser »Campus« in Wilhelms­dorf besteht aus mehreren Gebäuden: der Schul­kinder­garten, die Häuser der verschie­denen Schul­stufen, Internat und Turn­halle. Der Grund­stein für das helle, licht­durch­flutete Gebäude wurde 1957 gelegt. Damals war es eine der modernsten »Gehör­losen­schulen« in ganz Deutschland.

In den letzten Jahren wurden die Gebäude sowie die Turn­halle aufwändig saniert und baulich auf den neuesten Stand gebracht. Besonderen Wert haben wir dabei auf die Raum­akustik gelegt, die uns nun ermöglicht, mit Nah­beschallungs­anlagen zu arbeiten. 

Kosten/ Aufnahme

Zu uns kommen in der Regel Kinder, für die das Schulamt einen Förderbedarf festgestellt hat. Eltern zahlen daher lediglich einen Anteil für die Schülerbeförderung und einen Anteil für Mittagessen, Pausenvesper, Obst und Getränke von täglich maximal 3,77 €. Kinder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf nehmen wir in der Schule auch auf. Das Schulgeld (zuzüglich Schülerbeförderung und Essensgeld) für Privatzahler beträgt momentan 69 €/ Monat. Geschwisterkinder und Kinder aus Wilhelmsdorf und Umgebung haben dabei Vorrang. 

Psychologie & Sozialarbeit

An unserer Schule gibt es Experten für Schulpsychologie und Schulsozialarbeit (Fachdienste). Sie greifen helfend ein, wenn Schülerinnen und Schüler Probleme haben. Zum Beispiel kommen immer mehr Kinder zu uns, die vorher aus unterschiedlichsten Gründen an Regelschulen gescheitert sind. Ihr Selbstwertgefühl ist oft beschädigt. Hier versuchen unsere Experten behutsam gegenzusteuern und durch neue, positive Erfahrungen neues Selbstbewusstsein aufzubauen. 


Schulpsychologie

Die Schulpsychologie wird auf Bitte von Lehrkräften, Schülern oder Eltern aktiv. Hilfe kann beispielsweise in einer Krisensituation nötig sein (z.B. Trennung der Eltern, Außenseiterrolle in der Klasse). In einem anderen Fall ist es sinnvoll, die Verhaltensmöglichkeiten eines Kindes (z.B. durch Konzentrationstraining oder Trainings zur Selbstkontrolle) zu erweitern. Auch eine Veränderung der Unterrichtssituation (Sitzordnung, pädagogischer Umgang mit Störverhalten, usw.) kann hilfreich sein. Bei psychiatrischen Krankheitsbildern vermittelt die Schulpsychologie entsprechende Hilfen.


Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit unterstützt insbesondere durch Gruppenarbeit Kinder und Jugendliche in ihrer sozialen Entwicklung. Durch Sozialkompetenztrainings und Erlebnispädagogik werden Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein, Reflexions- und Kritikfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Toleranz und Respekt gefördert. Dies hilft Kindern und Jugendlichen, sich in eine Gemeinschaft zu integrieren und sich selbst und andere besser zu verstehen. 
 

Unsere Fachdienste unterstützen und beraten auch Eltern.


KONTAKT

Schulpsychologie Schulsozialarbeit                                 
Heidrun Hallanzy Ade Zech
07503 929-870  07503 921-215
hallanzy.heidrun@zieglersche.de               zech.adolf@zieglersche

Elternbeirat

Die Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern ist uns wichtig. Deshalb beziehen wir Sie in alle wichtigen Fragen zur Entwicklung Ihres Kindes ein.

Darüber hinaus gibt es an der Schule am Wolfsbühl einen Elternbeirat. Er ist sehr aktiv und vertritt die Interessen der Eltern gegenüber der Schulleitung. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eilternbeirat ist vertrauensvoll und sehr gut.

So sieht es bei uns aus

unsere bildungsangebote

Schulkindergarten Wilhelmsdorf

Frühbereich

Schulkindergarten Wilhelmsdorf

Im Schul­kinder­garten an der Schule am Wolfs­bühl Wilhelms­dorf betreuen wir 3- bis 6-jährige Kinder mit umfang­reichen Hör- und Sprach­problemen. Der Kinder­garten besteht aus Gruppen mit je bis zu 12 Kindern. Im Mittelpunkt steht eine intensive Förderung, die sich ganz am Entwicklungs­stand des Kindes und seinen Stärken ausrichtet. Ziel ist es, Hören anzubahnen, Sprach­e zu entwickeln und auf die Schule vor­zu­bereiten. Zum Schulkindergarten Wilhelmsdorf gehören auch die beiden Außenstellen in Rengetsweiler (»Plapperland«) und Owingen (»Papperlapapp«). 
 

Aufnahmevoraussetzungen

  • Vorstellung in unserer Beratungstelle, dort Diagnostik und Aufnahmeempfehlung 
  • Hör- oder Sprachbehinderung als vorrangige Diagnose
  • Einverständnis der Eltern
  • Zustimmung des Staatlichen Schulamtes
  • Übernahme der Kosten durch zuständige Kostenträger


Das Kindergartenprogramm

Der Bildungs- und Erziehungsauftrag des Regelkindergartens ist auch Auftrag des Schulkindergartens. Durch kleinere Gruppen und sonderpädagogische Einzel- und Gruppenförderung werden aber die Beeinträchtigung und die Individualität jedes Kindes besonders berücksichtigt. Zum Programm gehören die rhythmisch-musikalische Erziehung, das Turnen und Spielen in der Sporthalle sowie 14-tägiges Schwimmen im Lehrschwimmbecken der Schule.

Leitung des Schulkindergartens mit Außenstellen

Wieland Haney
07503 929-830
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Grundschule

Primarstufe

Grundschule

In der Grundschule an der Schule am Wolfsbühl in Wilhelmsdorf unterrichten wir Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren (Klasse 1 bis 5) mit umfangreichen Hör- und Sprachproblemen. Im Mittelpunkt steht die umfassende Förderung des Hör- und/ oder Sprachvermögens. Wichtigstes Ziel ist es, den Grundschul-Abschluss zu erreichen und die Kinder möglichst in eine ortsansässige Regelschule »übergeben« zu können. 

Individuelle Lernbedingungen – intensive Förderung

Kinder mit umfassenden Hörschädigungen und Sprachbehinderungen brauchen individuelle Lernbedingungen, intensive Zuwendung und besonderen Zugang zum Lernstoff. Das bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern in unserer Grundschule. 

Unsere Förderung umfasst:

  • Sprachtherapie in Kleingruppen
  • Sonderpädagogische Förderung
  • Allgemeine Entwicklungsförderung
  • Bewegungsförderung
  • Psychomotorische Förderung
  • musisch-ästhetische Förderung (Theater, Tanz und Kunst)

Wenn intensivere Förderung nötig ist: Unsere Förderschulabteilung

Für Kinder mit zusätzlichen Lernbeeinträchtigungen bieten wir in unserer Grundschule Förderklassen. Hier gilt der Bildungsplan der allgemeinen Förderschule. Nach dem Ende der Grundschulzeit können die Schüler dieser Klassen ins »Haus Waldeck« wechseln. Hier werden neben der Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss ihre praktischen Fähigkeiten bei Praktika in Handwerksbetrieben und im Einzelhandel geschult.

Leitung der Grundschule

Jens Mielke
07503 929-804
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Werkrealschule

Sekundarstufe

Werkrealschule

In der Werkrealschule an der Schule am Wolfsbühl unterrichten wir Kinder und Jugendliche von 10 bis 16 Jahren (Klasse 5 bis 10) mit wesentlichen Hör- und Sprachproblemen. Neben dem Lernen nach Regelschullehrplan steht die umfassende Förderung des Hör- und/ oder Sprachvermögens im Mittelpunkt. In den Klassen 5 bis 7 lernen Werkrealschüler und Realschüler gemeinsam, erst ab Klasse 8 werden die Schulformen getrennt. So werden unsere Schüler nicht vorschnell »in Schubladen gesteckt«, sondern erhalten alle die Möglichkeit, einen mittleren Bildungsabschluss zu erwerben.

Leiter der Werkrealschulabteilung

Ralf Malessa
07503 929-805
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Förderschulabteilung

Primar- und Sekundarstufe

Förderschulabteilung

In der Förderschulabteilung der Schule am Wolfsbühl unterrichten wir derzeit etwa 40 Kinder in der Grundstufe und rund 70 Kinder und Jugendliche in der Hauptstufe. Neben den Hör- und Sprachproblemen haben diese Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Lernbehinderung. Die Grundschulklassen werden auf dem Campus am Wolfsbühl unterrichtet und wechseln dann ab Klasse 5 ins »Haus Waldeck«.

Haus Waldeck: Fit für Berufs- und Alltagsleben

Im »Haus Waldeck« steht, neben dem Lernen nach Förderschul-Lehrplan, vor allem die Praxis und Berufsorientierung im Mittelpunkt. Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler fit zu machen für ein selbstständiges Alltags- und Berufsleben. Deshalb bieten wir ein vielfältiges Angebot an lebens- und handlungspraktischen Unterrichtsinhalten. Zentraler Pfeiler unserer Arbeit ist eine individuelle Berufswegeplanung. Nach einem detailliert ausgearbeiteten Zeitplan wird in enger Zusammenarbeit aller Beteiligten eine passgenaue Planung für den Start ins Ausbildungs- und Berufsleben erstellt.

Leiter der Förderschulabteilung

Michael Rösch
07503 929-888
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Internat

Jugendliche, deren Schulweg für die tägliche Anreise zu weit ist oder die besondere Förderung benötigen, können in unserem Internat wohnen. Rund 30 Plätze stehen zur Verfügung. Finanziert wird die Unterbringung durch die Kostenträger. Eltern zahlen nur einen Eigenanteil für Fahrtkosten (17,50 €/ Monat).

Lebensgemeinschaft, die Sicherheit und Geborgenheit bietet

Im Internat gibt es Ein- und Zweibett-Zimmer in Wohngemeinschaften (WGs) von zwölf bis 15 Kindern. Alle Zimmer sind möbliert, können aber nach persönlichem Geschmack gestaltet werden (Poster, Bilder, Pflanzen etc.). Wir sehen die Zimmer als Privatsphäre der Kinder und Jugendlichen und behandeln sie entsprechend. 

Auch unser Internatskonzept und die Hausordnung sind ganz auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet: es gibt klare, verständliche und nachvollziehbare Regeln. Unser Ziel ist es, eine familienähnliche Lebensgemeinschaft zu schaffen, die Sicherheit und Geborgenheit bietet. Wir sind in allen Lebenslagen und Krisen für die Kinder da und versuchen, ihre Besonderheiten zu sehen und zu fördern. 
 

Lesetraining & Co. – intensive Förderung auch nach der Schule

Hausaufgabenbetreuung, Lesetraining, Lernzeiten und umfassende Sprachförderung – im Internat geht das Lernen mit unseren pädagogischen Fachkräften weiter. Wichtig ist uns aber auch, den Kindern Respekt, Achtung, Toleranz, Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, Teamgeist und vieles mehr beizubringen – sie fit zu machen fürs weitere Leben.


Tiere, Ausflüge, Sport – lernen, die Freizeit sinnvoll zu gestalten

Internat heißt aber nicht nur büffeln und lernen, sondern auch: Freizeit! Die können die Kinder verbringen, wie sie wollen – alleine oder mit allen zusammen. Für eine möglichst sinnvolle Freizeitgestaltung bieten wir viele Möglichkeiten an, zum Beispiel: Arbeitsgemeinschaften (AGs), Fahrradwerkstatt, Sportmöglichkeiten (Fußball, Basketball), Internetcafé, Ausflüge, Kino- und Konzertbesuche etc. Besonders beliebt ist unsere tiergestützte Therapie. Wer möchte, kann sich um eines der Kaninchen oder Meerschweinchen kümmern, die in Außengehegen auf unserem Schulgelände leben: füttern, streicheln, mit den Tieren reden – alles ist möglich. 


Verantwortung lernen – der Internatsrat

Eine weitere Besonderheit ist unser Internatsrat. Er setzt sich zusammen aus Vertretern jeder WG, Erziehern und der Internatsleitung. Gemeinsam diskutieren sie über Anliegen und Wünsche, stimmen sich ab und lernen so Verantwortung und demokratische Mitsprache. Darüber hinaus bestehen zahlreiche Kontakte zu Vereinen und Jugendgruppen, in denen sich die Jugendlichen anmelden und auf Wunsch ihre Talente ausprobieren können. 

Das Leben im Internat so vielfältig, lernanregend, familiär, vor allem aber so entwicklungsfördernd wie möglich zu gestalten – das ist unser wichtigstes Ziel.

Leitung des Internats

Patrik Stiegelmar
07503 929-802
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Beratung & Begleitung

Seit über 50 Jahren fördern wir Kinder und Jugendliche im Bereich Hören und Sprechen. Unsere Lehrkräfte verfügen über spezielles Fachwissen und besondere Kompetenzen. Diese stellen wir auch außerhalb der Schule am Wolfsbühl zur Verfügung: für Kinder und Jugendliche mit Hör- und Sprachproblemen, die an anderen Schulen lernen und für ihre Familien. Aber auch für Lehrer, Erzieher und Therapeuten anderer Schulen oder Kindergärten. 

Die Beratungsstelle Wilhelmsdorf: Diagnose und Beratung

In den Beratungsstellen des Hör-Sprachzentrums können sich Eltern, Lehrer, Erzieher und Therapeuten von Kindern und Jugendlichen melden, die:

  • wissen möchten, ob bei ihrem Kind eine Hör-oder Sprachbehinderung vorliegt
  • Beratung zu möglichen Hilfen für ihr Vorschul- oder Schulkind wünschen
  • eine Empfehlung haben möchten, welche Schule für ihr Kind geeignet sein könnte

Um uns ein umfassendes Bild zu machen, führen wir intensive Gespräche mit den Eltern und erstellen je nach Bedarf eine Diagnostik des Kindes, die die Bereiche Sprache, Hören, Hörverarbeitung und kognitive Fähigkeiten umfassen kann. Auf Wunsch der Eltern nehmen wir anschließend, wenn nötig, Kontakt mit der Schule und Fachdiensten auf (z.B. Ärzte, Therapeuten).

Die Beratungen und Überprüfungen sind kostenlos! Unsere Mitarbeite­rinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweige­pflicht.

Diagnose und Beratung

Vor dem ersten Termin erhalten Sie von uns einen Fragebogen. Auf dieser Grundlage führen wir zunächst mit Ihnen ein Gespräch. Je nach Schwerpunkt erfolgt anschließend eine Diagnostik in den Bereichen Sprache, Hören, Hörverarbeitung und – falls erforderlich – der Kognition.
 

Was wird überprüft?

Sprache/ Sprechen:

  • Aussprache
  • Grammatik
  • Wortschatz
  • Sprachverständnis
  • Redefluss (Stottern, Poltern)
  • Kommunikation (z.B. Sprechvermeidung/ Mutismus)
  • falls zusätzlich erforderlich: Lese- und Rechtschreibfähigkeiten


Hören

  • Ton- und Sprachaudiometrie
  • Auditive Verarbeitung und Wahrnehmung

In der pädagogischen Audiologie setzen wir technisch aktuelle Geräte zur gezielten Abklärung peripherer Hörschädigungen und/ oder auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen ein.


Lernen

  • Kognitive Fähigkeiten mit normierten Verfahren

Im Anschluss an die Überprüfung werden die Ergebnisse sowie mögliche Fördermöglichkeiten mit den Eltern besprochen. Je nach Förderbedarf sind wir den Eltern dabei behilflich, das geeignete Unterstützungsangebot in die Wege zu leiten. Gegebenenfalls werden Fachdienste (Ärzte, Therapeuten...) hinzugezogen. Je nach Bedarf und Ausdauervermögen des Kindes können weitere Überprüfungstermine folgen. Die Beratungen führen Sprachheil- oder Hörgeschädigtenpädagogen durch.

leitung der beratungsstelle

Joachim Heller

07503 929-868
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Frühförderung für Kinder mit Hörschädigung

Das Hör-Sprach­zentrum der Zieglerschen bietet ambulante Frühförderung für Kinder mit Hör- oder Sprachauffälligkeiten an mehr als zehn Standorten in der Region Bodensee-Ober­schwaben.

Unser Angebot in Wilhelms­dorf richtet sich speziell an Familien mit hörgeschädigten Kindern. Auch hörgeschädigte Eltern mit hörenden Kindern (Coda) können den Dienst in Anspruch nehmen. Wir bieten:

  • Früh­intervention für Kinder ab dem Säuglingsalter
    Hörschädigungen bei Kindern werden immer früher erkannt (Neu­geborenen-Hör­screenings). Deshalb bieten wir bereits unmittelbar nach der Diagnose umfassende Frühförderung an. Unsere speziell ausgebildeten Hör­geschä­digten-Päda­goginnen kommen zu den Familien nach Hause, beraten die Eltern und fördern die Hör- und Sprach­entwicklung der Kinder im Alltag. Kinder und Familien werden bis zum Schul­eintritt begleitet.
     
  • Früh­förderung für Familien
    Darüber hinaus bieten wir für Familien mit hörgeschädigten Kindern regelmäßige Begegnungsangebote an, zum Beispiel Frühfördergruppen oder Informationsabende. 

     
  • Fortbildungen für Erzieherinnen
    Darüber hinaus beraten und unterstützen wir Erziehe­rinnen, die hörgeschädigte Kinder im Kinder­garten betreuen. Ihnen bieten wir regelmäßige Fort­bildungen zu allen Themen rund um Hören und Sprechen.

Anmeldung und weitere Informationen

Wieland Haney
07503 929-830
E-Mail schreiben

Hör-Sprachzentrum

Im Hör-Sprach­zen­trum betreuen wir rund 1.300 Kin­der und Jugend­liche mit Problemen beim Hören und Sprechen in Schul­kinder­gärten und Schulen in der Region Boden­see-Ober­schwaben.