Herzenswünsche – Ich wünsche mir...

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Jedes Jahr zur Weihnachtszeit ergreift uns ein besonderes Gefühl. Der Wunsch, nach Hause zu kommen, an einem Ort zu sein, wo wir innehalten und neue Kraft schöpfen können. Wie in der Weihnachtsgeschichte. Umso stärker bedrückt der Gedanke an Menschen, die jetzt kein schönes Zuhause haben.

Zum Beispiel Dorothea Wallberg*. Die in sich gekehrte Frau, 41, kam mit einer Fehlstellung der Hüfte zur Welt. Jeder Schritt fällt ihr schwer, jede Bewegung schmerzt. Das »Hinkebein« war wegen der Behinderung bei ihren Eltern nicht willkommen, wurde verspottet, gedemütigt und geschlagen. Mit letzter Kraft entfloh sie ihrer Familie – und ist seitdem auf sich gestellt. Einsam, oft traurig, allein.

Seit ein paar Wochen wird Frau Wallberg von unseren Ambulanten Diensten unterstützt. Die freundlichen Mitarbeiterinnen haben eine schöne Wohnung für sie gefunden und helfen, wo es nur geht. Aber der Weg zu einem Zuhause ist weit. Frau Wallbergs Kühlschrank ist defekt, sie isst von Plastikgeschirr und nachts schläft sie auf dem Sofa, statt in einem Bett. Dabei braucht gerade sie einen Schlafplatz, der die Schmerzen ihrer Hüfte lindert – und keinen, der alles noch schlimmer macht! Deshalb hat sich das Team der Ambulanten Dienste an uns gewandt. Sie hoffen, dass wir helfen und Dorothea Wallbergs Herzenswunsch nach einem Bett erfüllen können.

Oder Vanessa: Vanessa* ist eine liebenswerte junge Frau, die bei ihren Eltern lebt. Sie kann nicht sprechen und sich nur in Gebärden verständigen. Deshalb fällt es ihr schwer, Freunde zu finden. Anders bei Tieren. Mit ihnen kommuniziert sie ohne Worte, kann sich verständigen und wird verstanden. Das gibt Selbstvertrauen! Vanessa liebt Tiere über alles, hat selbst eine Katze und schaut im Fernsehen jede Sendung, in der es um Tiere geht. Schon lange ist es ihr größter Wunsch, ein Mal im Zoo hinter die Kulissen zu sehen.

Oder Raphael*: Raphael, 13, ist hörgeschädigt. Er ist Schüler der Leopoldschule Altshausen und besucht dort die Fußball AG. Sportlehrer Günter Kloker ist verblüfft: »Raphael ist ein unglaubliches Talent! Dem Jungen steht eine große Karriere bevor – wenn er eine Chance bekommt!« Der Trainer meldet Raphael und sein Team beim »Deutschland Cup« an, einem bundesweiten Fußballturnier für Hörgeschädigte. Die Elf aus Altshausen qualifiziert sich – und kann zur Endrunde nach Braunschweig fahren. Über »Herzenswünsche« hilft die Johannes-Ziegler-Stiftung bei der Finanzierung dieser Reise. In Braunschweig passiert dann die Sensation: Raphael schießt sein Team von Sieg zu Sieg und sorgt als »Spieler des Turniers« dafür, dass das »kleine« Altshausen den Cup gewinnt!

Menschen wie Dorothea Wallberg, Vanessa oder Raphael gibt es viele in den Zieglerschen. Sie haben kleine oder große Wünsche. Sie haben Sehnsüchte, die oft niemand sieht. Vor drei Jahren haben wir deshalb das Programm »Herzenswünsche« ins Leben gerufen. Kinder, Erwachsene, Menschen mit und ohne Behinderung, Alkoholkranke, Frauen mit Essstörungen …

Vielen konnten wir schon helfen. Es ist immer wieder berührend, ihren Dank dafür zu sehen. Möglich ist diese Hilfe nur, weil viele Menschen uns zur Seite stehen. Nur weil SIE spenden, können wir tätig sein! Bitte spenden Sie auch jetzt! Rund 20.000 Euro sind nötig, um im nächsten Jahr wieder »Herzenswünsche« zu erfüllen. Damit Dorothea Wallberg in einem gesunden Bett schlafen kann. Damit Menschen erleben, dass wir ihre Not nicht übersehen.

*Namen geändert

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