Wenn man mit Händen und Füßen reden muss

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Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären in China. Um Sie herum Tausende Menschen – doch niemand kann Sie verstehen. Sie haben Hunger, gehen in ein Restaurant und schauen auf die Karte – und Sie erkennen kein einziges Wort. Sie gestikulieren, versuchen etwas zu zeigen … aber niemand begreift, was Sie wollen. Auf der Straße fragen Sie nach dem Weg – doch man sieht Sie nur verständnislos an.

Solche Erlebnisse hat Joachim Mosch jeden Tag. Der kontaktfreudige junge Mann, 27, kam mit dem Down-Syndrom zur Welt. Er kann nicht lesen, nicht hören und nur mit Gebärden sprechen. Sein China ist Ravensburg. Hier erlebt er täglich, dass man ihn nicht versteht.

Joachim Mosch kann nicht in ein Flugzeug steigen und nach Hause fliegen. Denn sein Zuhause ist Ravensburg. Hier wohnt er in unserer WG in der Charlottenstraße. Hier geht er zur Arbeit, hier fühlt er sich wohl.

Jedes Mal, wenn wir Joachim oder unsere WG-Bewohner in der Stadt erleben, wünschen wir uns, dass man sie besser versteht. Dass sie sich ohne unsere Hilfe ausdrücken und freier bewegen können. Deshalb möchten wir einen speziellen Stadtführer, eine Speisekarte und ein Heft mit Alltagsgebärden drucken lassen. Große Fotos, leichte Sprache und vor allem Gebärden – so kann sich Joachim besser in der Stadt orientieren. Wenn er etwas braucht, zeigt er auf die Bilder. Und in seinem Lieblingslokal »Räuberhöhle« oder in der Fußballkneipe bestellt er sein Spezi endlich allein.

Leider fehlt uns für diese Idee das Geld. Rund 15.000 Euro brauchen wir. Eine Summe, die wir ohne Hilfe nicht aufbringen können. Bitte helfen Sie Menschen, die mit Händen und Füßen reden müssen, sich mitten unter uns nicht mehr wie in China zu fühlen.

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