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Kunst kann Gefühle ausdrücken, die wir oft gar nicht wahrnehmen. Die uns manchmal Angst machen oder unaussprechbar sind. Viele tun sich schwer zu reden, aber über die kreative Arbeit in der Therapie kommen sie ihren Gefühlen auf die Spur. Manchmal gelingt ein Werk besonders gut und erinnert sie daran, dass ja Gutes in ihnen steckt. So gehen sie dann ihre anderen Baustellen an – wie Mario K.

Als Mario K. zum ersten Mal die Tagesrehabilitation Ulm betritt, ist er ein gebrochener Mann. Die Ehe gescheitert, der Kontakt zu seinem Sohn abgebrochen, unglücklich im Beruf, von den Kollegen gemobbt. Vergessen und Halt sucht er im Alkohol.

In der Therapie spricht Mario K. wenig. Er ist in sich gekehrt, erwidert kaum den Blick, hält sich im Hintergrund. Dann geschieht etwas Unerwartetes: Mario K., der sein Leben lang auf dem Bau gearbeitet hat, beginnt in der Ergotherapie zu malen. Landschaften, Stimmungen, Licht. Sein Therapeut ist beeindruckt. Die anderen Patienten auch. Mario K., der Stiefsohn, der in seiner Familie immer im Schatten stand, steht plötzlich im Mittelpunkt. Er spürt, wohl zum ersten Mal: »Ich bin ja auch wer. Ich kann ja auch was. Hier interessiert sich jemand für mich.« Seine Bilder werden bei uns ausgestellt.

Und so blüht der 42-Jährige regelrecht auf. Beginnt zu reden, erkennt, wer er ist und warum er suchtkrank geworden ist. Und fasst am Ende einen mutigen Entschluss: Er orientiert sich beruflich neu, wagt einen neuen Anfang, im neuen Umfeld, mit neuen Kollegen. Als Mario K. die Tagesrehabilitation verlässt, ist er ein anderer Mensch.

Manchmal braucht es unerwartete Impulse, wie Kunst oder Musik, um einen Menschen zu öffnen. Um die Tür zu oft tief verborgenen Stärken und Fähigkeiten aufzustoßen. Schon lange möchten wir diese Therapieformen ausbauen. Den Kunstbereich würden wir gerne erweitern, Musiktherapie neu ins Programm aufnehmen. Etwa 29.000 Euro sind nötig, um Musikinstrumente anzuschaffen, das »Atelier« besser auszustatten und professionelle Begleitung zu finanzieren. Eine Summe, die wir einfach nicht aufbringen können. Deshalb möchten wir um Hilfe bitten. Mit Spenden wäre es möglich, diesen Wunsch zu erfüllen. Bitte spenden Sie für die Musik- und Kunsttherapie! Damit Menschen wie Mario K. zu sich selbst und einem suchtfreien Leben finden können!

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