Vom Ein-Euro-Job zum festen Job: Perspektiven für Elena und Christoph

Zwei Beispiele, die zeigen, wie sich aus einem Ein-Euro-Job eine Zukunftsperspektive entwickeln kann.
Elena Altinova ist eine hilfsbereite und zugewandte Frau. Die gelernte Chemie-Laborantin und Mutter eines mittlerweile 14-jährigen Sohnes kam im Jahr 2000 aus Kasachstan nach Deutschland. Die ersten Jahre in Deutschland verbrachte sie als Hausfrau und besuchte Deutschkurse. Im Mai 2005 begann sie ihre Tätigkeit im Rahmen eines Ein-Euro-Jobverhältnisses im Karlsstift Schorndorf. Schon bald war klar, dass man mit Frau Altinova eine zupackende und freundliche Mitarbeiterin im hauswirtschaftlichen Bereich bekommen hatte. Nach sechs Monaten wurde ihr  Anstellungsverhältnis um ein halbes Jahr verlängert. Mittlerweile ist ihr Arbeitsverhältnis in eine reguläre Anstellung übergegangen. Sie ist mit einem Stellenanteil von 75 Prozent als hauswirtschaftliche Helferin im Karlsstift angestellt. Im Team der Hauswirtschaft fühlt sie sich sehr wohl, die verschiedenen Tätigkeiten machen ihr Spaß. Sie hat einen guten Draht zu den Bewohnerinnen und Bewohnern.




Christoph Müller ist mit 22 Jahren einer der jüngeren Mitarbeiter im Karlsstift Schorndorf. Als ungelernte Arbeitskraft bot ihm die ARGE im Landkreis Rems-Murr eine „Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwand“ in der Hausmeisterei in einer Schule oder in einem Pflegeheim an. Er entschied sich für das Pflegeheim und kam so ins Karlsstift. Auch er bewährte sich im Rahmen der ihm übertragenen Aufgaben, so dass sein Ein-Euro-Job auch nach Ablauf der sechs Monate verlängert wurde. Mit Beginn des Monats Mai 2007 wurde er mit einem Stellenanteil von 75 Prozent durch die Service GmbH übernommen. Auch er arbeitet als hauswirtschaftlicher Helfer in der Küche und bei Bedarf in der Hausmeisterei. Herrn Müller gefällt es gut, er ist ruhig, sehr hilfsbereit und kommt sowohl mit Kollegen als auch Bewohnerinnen und Bewohnern gut zurecht. Oft wird er zum Feierabend von seiner Partnerin mit der gemeinsamen 18 Monate alten Tochter abgeholt, die dabei gerne mit einzelnen Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch kommt.
Von Ina Bös