Kein Sprung ins kalte Wasser

Ursula Belli wechselt von der Spitze der Behindertenhilfe an die Spitze des Hör-Sprachzentrums.
■ Seit 1. August 2007 bekleidet mit Ursula Belli erstmalig eine Frau den Posten als Fachliche Geschäftsführerin des Hör-Sprachzentrums. Eingeführt in ihr neues Amt wurde sie im Sommer, als ihr Vorgänger Karl Wollmann nach 19-jähriger Tätigkeit verabschiedet wurde (wir berichteten). Vor ihrem Wechsel an die Spitze des Hör-Sprachzentrums hat sie viele Jahre in der Behindertenhilfe der Zieglerschen Anstalten gearbeitet. Die Wurzeln ihres beruflichen Werdegangs liegen in der Haslachmühle, in der sie in verschiedenen Arbeitsfeldern als Lehrerin, über Abteilungs- und Schulleiterin und schließlich als Fachschuldirektorin vielfältige Erfahrungen sammeln konnte. Zuletzt war Ursula Belli Fachliche Geschäftsführerin der Behindertenhilfe.

Der Wechsel an die Spitze des Hör-Sprachzentrums, das sie gemeinsam mit ihrem kaufmännischen Kollegen Michael Martin führt, ist somit für Ursula Belli kein „Sprung ins kalte Wasser“, sondern eine „große Herausforderung und Bereicherung“. Sie schätze die hohe Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Arbeitsfeldern des Hör-Sprachzentrums und den guten Umgang mit den anvertrauten Kindern und Jugendlichen. Nachdem Vorgänger Karl Wollmann die Dezentralisierung und Regionalisierung des Hör-Sprachzentrums durch den Ausbau ambulanter Diensten oder der Errichtung neuer Schulstandorten erfolgreich voran gebracht hat, geht es Ursula Belli zu Beginn ihrer neuen Tätigkeit darum, „die bisherige gute Arbeit und die aktuellen Schwerpunkte, wie z.B. die Prävention von Sprachauffälligkeiten, gemeinsam mit den Mitarbeitern weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sollen die neun Standorte besser miteinander vernetzt und die eigene Identität gestärkt werden“.

Von Jens Walther