Elf Fragen an... Ulrike Rall

Ulrike Rall, seit Februar 2010 Standortleitung der Gotthilf-Vöhringer- Schule in  Mariaberg
1.Wie sind Sie zu den Zieglerschen gekommen?

Der Impuls kam von einer Kollegin der Gotthilf-Vöhringer-Schule (GVS), die mich fragte, ob ich mir einen Wechsel in die GVS vorstellen könne und zwar ganz konkret auf die Stelle der Leitung am Standort Mariaberg.

2. Wenn Sie Kinder oder auch keine haben: Was wünschen Sie jungen Leuten von heute für ihre Zukunft?

Das sind eigentlich vier, eher idealistische Dinge: Leben im sozialen Frieden in einer Gesellschaft mit ethischen Werten, in einer einigermaßen intakten Umwelt und ohne Krieg.

3. Wie stellen Sie sich Ihr Alter vor?

Ich möchte auch diese Lebensphase gemeinsam mit meinem Mann verbringen, hoffentlich viele Jahre gesund und aktiv. Ich stelle mir vor, gemeinsam mit Freunden in einer Hausgemeinschaft in Tübingen zu leben, als Gasthörerin Vorlesungen an der Uni besuchen, reisen und mich ehrenamtlich engagieren.

4. Welches Buch lesen Sie gerade?

Das sind eigentlich drei, die ich gerade parallel lese: »Aufbruch« von Ulla Hahn, ein Reiseführer über Paris und von Kai-Uwe Schablon »Community Care«.

5. Welche Lebenserfahrung möchten Sie nicht missen?

Auch in Zeiten, in denen es mir nicht so gut ging, Freunde zu haben, die für mich da waren.

6. Mit welchen Menschen der Geschichte oder der Gegenwart möchten Sie einmal ein Gespräch führen?

Mit Nelson Mandela und Simone de Beauvoir.

7. Welche Bedeutung hat für Sie der Glaube?

Er gibt mir immer wieder Orientierung.

8. Wie sieht Ihr Traumurlaub aus?

Ich habe noch so viele Regionen, die ich gerne sehen möchte: eine mehrwöchige Reise durch Kanada, noch eine Reise zu den Gorillas im Grenzgebiet Uganda/Ruanda, China, aber auch eine Radtour entlang der Elbe.

9. Sie gewinnen eine Million im Lotto. Was machen Sie mit dem Geld?

Meinen Traum von der Hausgemeinschaft in Tübingen verwirklichen, Reisen, unsere Patenkinder während der Ausbildung unterstützen und mit einem Teil ein soziales Projekt unterstützen, das mir zu diesem Zeitpunkt am Herzen liegt.

10. Was ist Glück für Sie?

Glück sind für mich »kleine Momente« wie zum BeiDas sind eher die stillen Momente, mich zum Beispiel an den Ausblick von unserem Ferienhaus in Umbrien erinnern und dabei wieder das Gefühl der inneren Ruhe und der Schönheit der Natur empfinden.

11. Ihre größte Tugend?

Ich kann gut zuhören und beobachten.

Die Fragen stellte Sabine Batram.