Elf Fragen an... Heidi Doubek

Kommissarische Abteilungsleiterin der Grundschulabteilung Arnach, seit 25 Jahren im Hör-Sprachzentrum
1. Wie sind Sie zu den Zieglerschen gekommen?

Das Enkelkind meines Patenonkels war gehörlos und besuchte das Hör-Sprachzentrum in Wilhelmsdorf. Auf diesem Wege habe ich vom Hör-Sprachzentrum Wilhelmsdorf und damit von den Zieglerschen erfahren.

2. Wenn Sie Kinder oder auch keine haben: Was wünschen Sie jungen Leuten von heute für ihre Zukunft?

Dass sie sich trotz der schweren wirtschaftlichen Lage anstrengen, ihre Ziele und Träume zu verfolgen. Denn nur, wenn man Ziele und Träume hat, kommt man vorwärts und kann auch Rückschläge verkraften. Ich wünsche ihnen, sich wieder mehr auf ein Miteinander zu besinnen und weniger auf den eigenen Vorteil aus zu sein.

3. Wie stellen Sie sich Ihr Alter vor?

Gesund sein; Länder wie zum Beispiel Kanada, Australien und Indien zu bereisen um Land und Leute kennenzulernen; die Muße zu haben, innezuhalten, zu lesen und die Natur im Allgäu zu genießen, sei es beim Joggen, Wandern, Radeln oder Ski fahren.

4. Welches Buch lesen Sie gerade?

»Erinnerungen« von Helmut Kohl.

5. Welche Lebenserfahrung möchten Sie nicht missen?

Meine zwei Kinder aufwachsen zu sehen und dabei zu lernen, sich zurückzunehmen und nicht an ihnen »zu ziehen« entsprechend dem Zitat »Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht«. Und in der Jugend die Welt mit dem Motorrad erkundet zu haben, von Griechenland bis Portugal, und das mit wenig Mitteln.

6. Mit welchen Menschen der Geschichte oder der Gegenwart möchten Sie einmal ein Gespräch führen?

Mit Nelson Mandela, der mich jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit vor Ehrfurcht erstarren lassen würde. Mit Horst Köhler, weil er meine Meinung und Ansichten über Afrika teilt, und mit Mutter Theresa.


7. Welche Bedeutung hat für Sie der Glaube?

Glaube ist für mich wichtig, auch wenn ich der Meinung bin, dass er nicht an eine Institution gebunden sein muss. Er ist ein Ort, an dem ich Kraft schöpfen und Hilfe finden kann.

8. Wie sieht Ihr Traumurlaub aus?

Mit dem Wohnmobil durch Australien reisen.

9. Sie gewinnen eine Million im Lotto. Was machen Sie mit dem Geld?

Eine Weltreise. Und ich würde eine Organisation für missbrauchte und benachteiligte Kinder gründen.

10. Was ist Glück für Sie?

Glück sind für mich »kleine Momente« wie zum Beispiel tolle Berge beim Skifahren, ein Kinderlachen, ein Sonnenstrahl am Morgen auf meinem Gesicht und … meinen Mann getroffen zu haben. Glück ist für mich auch, dass mir mein Beruf immer noch sehr viel Freude und Spaß macht.

11. Ihre größte Tugend?

Einfühlungsvermögen und Stimmungen wahrnehmen zu können; Zufriedenheit und Gelassenheit.

Aufgezeichnet von Sabine Batram