Elf Fragen an... Christof Oelhaf

Christof Oelhaf, 35 Jahre, seit April 2010 Leiter Rechnungswesen im  Dienstleistungszentrum der Zieglerschen
1. Wie sind Sie zu den Zieglerschen gekommen?

Nach zehn Jahren Arbeit in der Landeshauptstadt Stuttgart wollten meine Familie und ich wieder zurück in die Heimat ziehen. Da ich in der Gemeinde Wilhelmsdorf groß geworden bin und früher auch schon meinen Zivildienst in den Rotach-Werkstätten geleistet habe, sind mir die Zieglerschen gut bekannt. Als Quereinsteiger aus der Bankbranche habe ich die Herausforderung im Rechnungswesen gerne angenommen.

2. Wenn Sie Kinder oder auch keine haben: Was wünschen Sie jungen Leuten von heute für ihre Zukunft?

Ich wünsche jungen Leuten:
- Selbständigkeit, um mit beiden Beinen im Leben zu stehen,
- Stärke, um unsere Gesellschaft positiv zu verändern.
- Lebensfreude, um mit Geduld und Gelassenheit Rückschläge durchstehen zu können.

3. Wie stellen Sie sich Ihr Alter vor?

In dieser Lebensphase hoffe ich auf lange Gesundheit, so dass ich möglichst viel Zeit mit meinen Liebsten verbringen, die eine oder andere große Reise unternehmen und das Klavierspielen wieder anfangen kann.

4. Welches Buch lesen Sie gerade?

Wenn es die Zeit zulässt, lese ich gerne Sachbücher. Aktuell steht bei mir das Buch »Kinderjahre« von Remo H. Largo auf dem Plan.

5. Welche Lebenserfahrung möchten Sie nicht missen?

Durch den Rückhalt von Familie und Freunden lassen sich schwierige Zeiten sehr viel schneller und einfacher hinter sich bringen.

6. Mit welchen Menschen der Geschichte oder der Gegenwart möchten Sie einmal ein Gespräch führen?

Mit Richard von Weizsäcker und Kofi Annan.

7. Welche Bedeutung hat für Sie der Glaube?

Er gibt mir Kraft und ermöglicht mir, immer wieder zu mir selbst zu finden.

8. Wie sieht Ihr Traumurlaub aus?

Ein mehrwöchiger Abenteuerurlaub quer durch Afrika. Dazu gehören: Wüsten, Savannen, Dschungel, Besteigung des Kilimanjaro, Safari in die wunderbare und vielfältige Tierwelt sowie Übernachtung in freier Natur.

9. Sie gewinnen eine Million im Lotto. Was machen Sie mit dem Geld?

Ich würde unseren Traum vom Eigenheim verwirklichen, einen Teil für die Ausbildung der Kinder verwenden, ein soziales Projekt unterstützen und den Rest – wie es sich für einen Schwaben gehört – als Notgroschen für schlechtere Zeiten zurücklegen.

10. Was ist Glück für Sie?

Meine Familie!

11. Ihre größte Tugend?

Eine meiner größten Tugenden ist die Verlässlichkeit.

Aufgezeichnet von Stefanie Heier.