„Das einfache Vertrauen genügt“ – wann kommen Sie zu Gott?

Angedachtes von Martin Damm
■ Frère Roger, der Gründer der Kommunität von Taizé, zu der jedes Jahr Tausende von Jugendlichen und Erwachsenen strömen, um Tage oder Wochen unter einfachsten Bedingungen miteinander zu leben und zu arbeiten, hat mal zum Thema Glauben gesagt: „Das einfache Vertrauen genügt.“ Dann bedeutet Glauben an Gott also eigentlich nichts anderes als das: ihm, Gott, zu vertrauen.

Ich muss also, um zu Gott kommen zu können, eben nicht erst besonders fromm sein, was immer das auch heißen mag. Ich muss nicht erst bestimmte Leistungen vollbringen, wie regelmäßig beten, Bibel lesen oder wenigstens einmal im Monat in die Kirche gehen; ich muss nicht einmal getauft sein. Ich muss auch nicht erst besonders nett sein zu meinen Kolleginnen und Kollegen oder zu meiner Frau.

Obwohl ich schon finde , dass das ganz in Ordnung wäre. Ich muss nicht mal ab und zu eine gute Tat vollbringen: es genügt, Gott zu vertrauen. Und das heißt, sich Ihm ganz und gar anvertrauen, so wie ich bin. Wer Gott mit Leistungen oder Wohlverhalten beeindrucken möchte, der steht schon nicht mehr mit leeren Händen vor ihm – und nur die kann und will Gott füllen. Sicherlich schwer zu glauben und nachzuvollziehen in einer Gesellschaft, in der immer nur Leistung gefragt ist. Vielleicht werden auch deswegen, zumindest in Westeuropa, die Kirchen immer leerer.

Und dass das so ist, dass Gott jeden Menschen so will, wie er ist, unabhängig von seiner Vorgeschichte, das lässt sich ja in der Bibel nachlesen: „Also hat Gott die Welt geliebt, auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden sondern das ewige Leben haben werden.“(Johannes 3 Vers 16).

Deshalb: Wenn Sie es denn nicht schon längst tun, dann fangen Sie jetzt damit an, dem lebendigen Gott zu vertrauen. Der hat sich schon längst für Sie entschieden! Also: wann kommen Sie zu Gott?