Neue Lebenswege entdecken

Das Rehabilitationszentrum am Bussen
Das Rehabilitationszentrum am Bussen hat eine lange und bewegte Geschichte. Der Beginn war im Schwarzwald, in Loßburg, Ortsteil Hohenrodt, mit einem speziellen Angebot für Flüchtlinge des jugoslawischen Bürgerkriegs. 1998 siedelte diese Fachklinik Hohenrodt nach Attenweiler, Ortsteil Oggelsbeuren im Landkreis Biberach, um und erweiterte ihr Angebot für Migranten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und Polen. Somit wurde die Tradition des muttersprachlichen Therapieangebots zur Behandlung von  Abhängigkeitserkrankungen und das Hinführen in die deutsche Gesellschaft fortgesetzt. Mittlerweile ist aber auch dieses spezifische Therapieangebot in die Jahre gekommen und bedurfte einer Novellierung: Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass der Schlüssel sowohl zur Integration als auch zur Behandlung nicht nur die Sprache ist, sondern ganz wesentlich die Kenntnis und das Beachten historischer, politischer, identitätsprägender Einflüsse. Von daher stellt sich Ihnen die damalige Fachklinik Hohenrodt als Ihr jetziges „Rehabilitationszentrum am Bussen“ zum einen mit »diversifiziertem Therapieangebot, zum anderen mit »neuer Schwerpunktbildung vor.

Zwei Abteilungen zeichnen dieses weiter entwickelte Therapieangebot aus: Die Kultursensible medizinische Rehabilitation und die Adaption als zweiter Schritt der medizinischen Rehabilitation.

Dieses Therapieangebot verlagern wir im Frühjahr 2012 an unsere Fachklinik Ringgenhof in Wilhelmsdorf (Landkreis Ravensburg). Nach der Aufgabe des Standortes Oggelsbeuren werden wir das Therapieangebot der kultursensiblen medizinischen Rehabilitation inklusive Adaption nahtlos am Standort Wilhelmsdorf fortführen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter Telefon 07357/9202 114 (Gerlinde Flinspach) oder 07357/9202 112 (Elke Wettenmann).

Individuelle Therapie
Im Rehabilitationszentrum am Bussen behandeln wir auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. Unser therapeutisches Handeln findet seine diagnostischen Wurzeln in der Tiefenpsychologie. Wir arbeiten mit Interventionsformen, die wegen der besonderen Anforderungen und Notwendigkeiten unserer Patienten sorgfältig ausgewählt wurden. Dabei orientieren wir uns stets an der Individualität des Einzelnen und dessen persönlicher wie kultureller Identität. In Rückfällen sehen wir zudem eine Chance, bei gelingender Aufarbeitung alternative Lösungen zu finden und so eine stabile Abstinenz zu erreichen.

Wer kommt zu uns ?
Wir nehmen Männer im Alter von 18 bis 65 Jahren mit einer Abhängigkeits- erkrankung. Wir behandeln in zwei Schwerpunkten:
  • Kultursensible medizinische Rehabilitation
  • Adaption
Unsere Klinik als Mitglied im Verbund der diakonischen Einrichtungen nutzt moderne Therapiekonzepte, fachlich abgestimmt auf den Behandlungsschwerpunkt und auf der Basis eines christlich geprägten Menschenbildes. In unserer Klinik behandeln wir ausschließlich Männer, unabhängig ihres kulturellen wie spirituellen Hintergrunds.