14.10.2011
Suchthilfe präsentiert sich auf der G'sund
Rauschbrillenparcours kam unter den Besuchern gut an

Kathrin Dietrich (links), Sozialberaterin in der Fachklinik Ringgenhof, und Ramona Springindschmitten, Studentin der Sozialwirtschaft an der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen, informierten die zahlreichen Standbesucher über das Thema Sucht.
So gelang es, ein schwieriges und all zu gerne und häufig verschwiegenes Thema interessant den Menschen näher zu bringen. Viele Besucher hatten grundsätzliche Fragen zum Umgang mit Alkohol und Drogen. Ab wann wird der Kounsum bedenklich und ab wann spricht mann von Sucht? Die Mitarbeiter, die an diesen drei Tagen den Messestand betreuten, gaben gerne und umfangreich Auskunft.
Insgesamt haben sich 57 Aussteller aus der Region an der Messe beteiligt. Die Suchthilfe der Zieglerschen in diesem Jahr erstmals als Mitveranstalter. 2600 Besucher und damit mehr wie bei der Premiere 2010 kamen in die Oberschwabenhalle und informierten sich rund um das wichtige Thema Gesundheit. "Regionalität und Seriosität sind Markenzeichen der Messe", sagte Ravensburgs Landrat Kurt Widmaier bei der Eröffnung am Freitagabend. Zum Auftakt kamen 200 Besucher, die der sich anschließenden Podiumsdiskussion rund um den Dauerbrenner "Burnout" lauschten. Dr. Ursula Fennen, Fachliche Geschäftsführerin der Suchthilfe der Zieglerschen, hielt einen der insgesamt 60 Vorträge, die die Messe an den drei Tagen wertvoll begleiteten. Ihr Thema: Sucht am Arbeitsplatz. Dieses Thema wurde auch bei der Eröffnungsveranstaltung von einem der Diskussionsteilnehmer immer wieder herangeführt. Ein Thema, dem sich die Suchthilfe der Zigelerschen täglich in ihrer Arbeit stellt.
Harald Dubyk


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