27.01.2009
Kooperation als Beitrag zur Normalität
Enge Zusammenarbeit: Die TSG Wilhelmsdorf und das Fachkrankenhaus Ringgenhof

Kooperation zwischen den Zieglerschen Suchtkrankenhilfe gemeinnützige GmbH und die TSG Wilhelmsdorf (v. li): Dr. Stefan Schaffitzel, André Letzner, Christoph Arnegger und Willi Metzger (Vorsitzender TSG Willhelmsdorf)
„Hier ist nun im Rahmen der Therapie ein standardisiertes Sportprogramm möglich“, erklärt Sportlehrer Andre Letzner die Vorteile des neuen Gerätezirkels. Die Patienten können in Zukunft wesentliche Teile ihres Muskelapparates unter professioneller Anleitung trainieren. Willi Metzger, Vorsitzender der TSG Wilhelmsdorf, sieht ausreichend Bedarf am Fitnessraum. So hätten zum Beispiel schon die Frauen der Fußballer Interesse angemeldet. „Aber wir sind da offen für vieles“, sagt Metzger. Ziel sei es, so der Verantwortliche für die Sporttherapie auf dem Ringgenhof und Leitende Arzt, Dr. Stefan Schaffitzel, eine gute Nutzung des Fitnessraumes zu erreichen, sodass beide Kooperationspartner auf ihre Kosten kämen.
Christoph Arnegger, Kaufmännischer Geschäftsführer der Suchtkrankenhilfe, verweist auf die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit zum Beispiel in den Sportarten Volleyball, Badminton oder Fußball von TSG, Ringgenhof, aber auch den Zieglerschen. „So eine Investition ist besser zu tragen, wenn sie auf mehreren Schultern getragen wird“, betont Arnegger. Seiner Ansicht nach sei die Kooperation zwischen Verein und Klinik auch ein bedeutender Schritt hin zur Normalität im Therapiealltag von suchtkranken Menschen.
Harald Dubyk

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