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31.05.2011

Kliniken feierten Jahresfest

Hunderte kamen nach Wilhelmsdorf und Bad Saulgau


Fröhliche Gesichter beim Jahresfest: Franz Mayer (links vorne), Jürgen Ziegele und Anni Köser (vorne rechts) vom Förderkreisvorstand.

105 Jahre Jahresfest der Fachkliniken Ringgenhof und Höchsten – in dieser Tradition hatten die beiden Kliniken ehemalige und aktuelle Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige geladen. Es war ein Fest der Begegnung, der Gespräche und der Erinnerung. Hunderte sind der Einladung am vergangenen Samstag gefolgt. Während die Fachklinik Ringgenhof Wilhelmsdorf traditionell ins Festzelt lud, präsentierte sich die Fachklinik Höchsten in Bad Saulgau erstmals in ihrem neuen Klinikbau. Am Sonntag dann feierten die Kliniken, wie in den Jahren zuvor, gemeinsam den Gottesdienst im Festzelt auf dem Ringgenhof. Als Prediger hatte sich der ARD-Journalist Andreas Malessa angekündigt und fesselte die zahlreichen Zuhörer.

Im Mittelpunkt des Jahresfests standen der Bericht aus den Kliniken sowie die Ehrungen für Jahre lange Abstinenz. Für viele ehemalige Patientinnen und Patienten ist das Jahresfest stets auch Möglichkeit, sich mit früheren Mitpatienten und Therapeuten zu treffen. Für die aktuellen Patientinnen und Patienten ist das Jahresfest gute Gelegenheit, sich über die Zeit nach der Therapie auszutauschen. Hier spielt vor allem die Frage nach einer Jahre langen und zufrieden gelebten Abstinenz eine große Rolle.

Am Morgen trafen sich die Mitglieder des Förderkreises zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Hier ging es unter anderem um die Satzungsänderung. In Zukunft wird der Förderkreis ein eingetragener Verein sein und „Förderkreis Suchthilfe der Zieglerschen e.V.“ heißen. Der Förderkreis vertritt rund 4000 Mitglieder, hauptsächlich ehemalige Patientinnen und Patienten der Fachkliniken Ringgenhof und Höchsten und unterstützt mit seiner rührigen Spendentätigkeit Therapie unterstützende Maßnahmen in den Kliniken der Suchthilfe, die nicht regelfinanziert sind.

Harald Dubyk

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