Titelbild

12.10.2010

„Ein historischer Moment, der in Erinnerung bleibt.“

Fachklinik Höchsten zieht am 27. November um


Katja Müller

Über Katja Müllers Schreibtisch laufen derzeit die Details des bevor stehenden Umzugs des Fachkrankenhauses Höchsten Ende November nach Bad Saulgau. Harald Dubyk hat den Stand erfragt.

Frau Müller, wie liefen bisher die Umzugsvorbereitungen bisher?

Ich bin sehr zufrieden. Jetzt wird’s langsam konkret und wir werden erleben, wie gut und effektiv unsere Planungen im Vorfeld tatsächlich sind. Seit Anfang des Jahres waren vor allem Rosemarie Jäger, die Hauswirtschaftsleiterin des Höchsten, Marianne Costabel, frühere Hauswirtschaftsleiterin der Suchtkrankenhilfe, und Ursula Kiederlen, eine externe Beraterin, damit beschäftigt vorzubereiten, welches Mobiliar wir mitnehmen. Seit März wissen wir, welche Umzugsfirma uns berät und begleitet. Wir haben auch entschieden, den Umzug des Tierbereichs selbst zu organisieren. Seit Frühjahr gibt es ein Projektteam „Umzug“. Erweitert wurde es durch so genannte „Umzugsverantwortliche“, die als Ansprechpartner fungieren. Ganz viel hängt von guten Absprachen aller Beteiligten ab. Unterstützung bekommen wir auch von Kollegen des Ringgenhofs. Außerdem ist die IT-Abteilung der Zieglerschen mit im Boot.

Das heißt, wir liegen gut in der Zeit?

Bisher ja. Ein bisschen spannend wird die Anlieferung der neuen Möbel. Wenn das alles termingerecht vonstatten geht, ist schon Vieles geschafft. So sind dann z.B. viele Büros und alle Patientinnenzimmer schon fertig eingerichtet. Das erleichtert den Umzug sehr. Was sind die nächsten Meilensteine bis zum Umzug? Bis Ende September wird die Umzugsfirma ein Umzugshandbuch erstellen. Dort ist der Ablauf festgehalten. Und dann kommen in der Umzugswoche am Mittwoch die ersten Umzugswagen. Wir werden in den ersten beiden Tagen die Nebenräume, Archive etc. ausräumen. Am Donnerstag die Arbeitstherapie, am Freitag folgen Büros und Küche, am Samstag die Medizin, alle Gruppenräume und der Rest. An den letzten beiden Tagen findet für die Patientinnen ein interessantes Programm außerhalb der Klinik statt. Am Samstagnachmittag dann können sie einziehen.

Wie plant man eigentlich ein solches Umzugs-Projekt? Es zieht ja nicht jedes Jahr eine Klinik um.

Wir haben uns Anregungen von anderen Kliniken geholt, wobei es im Reha-Bereich wenig Vergleichbares gab. Der Umzug einer Akutklinik sieht ebenfalls anders aus. Natürlich haben auch die Besprechungen mit der Umzugsfirma die Planungen konkretisiert, die zwar einen solchen Umzug auch noch nicht gemacht hat, aber Erfahrungen von anderen Umzügen mitbringt.

Gab es bisher schwierige Situationen in der Umzugsphase?

Nein, bisher gab es nichts, was bisher schwierig erscheint. Aber wir sind ja auch noch nicht in der ganz „heißen Phase“. Die Hauptakteure sind sehr motiviert und wir untereinander gut vernetzt und informiert.

Wenn der Umzug abgeschlossen sein wird: Was wird bleiben?

Ich bin überzeugt, dass es für alle ein ganz besonderes Erlebnis sein wird - vor allem der feierliche Einzug in den neuen Höchsten. Wahrscheinlich wird es auch die Erfahrung der Teamarbeit und des Miteinanders sein. Eine solche Riesenaktion ist nur zu bewältigen, wenn alle an einem Strang ziehen. Es ist ein historischer Moment und der wird allen in Erinnerung bleiben.

Harald Dubyk

Zurück