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15.04.2010 - Deggenhausertal

Dr. Ursula Fennen feierlich ins Amt eingeführt

Letzter Beratungsstellentag auf dem Höchsten


Dr. Ursula Fennen, umrahmt von ihren Vorständen, Prof. Dr. Harald Rau (links) und Rolf Baumann.

Gut besucht war der diesjährige Informations- und Beratungsstellentag des Fachkrankenhauses Höchsten. Rund 160 Gäste wohnten der feierlichen Einsetzung der neuen Fachlichen Geschäftsführerin der Suchthilfen in den Zieglerschen, Dr. Ursula Fennen, bei. Anschließend brachen die Gäste in Richtung Bad Saulgau auf, dem zukünftigen Standort der neuen Fachklinik Höchsten. Im November wird umgezogen. „Sie sind keine Gewöhnliche, Sie sind ein Multitalent“, sagte Rolf Baumann, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Zieglerschen, auf dem diesjährigen Informations- und Beratungsstellentag des Fachkrankenhauses Höchsten im Deggenhausertal. Gemeint hatte er die neue Fachliche Geschäftsführerin der Suchthilfen, Dr. Ursula Fennen. Drei Ausbildungen bringt die 44-Jährige mit ins Amt, das sie am 1. März antrat: Krankenschwester, Ärztin und einen Master in Management. Damit könne sie, so Baumann, eigentlich alles in einer Person machen. Ähnlich sah es sein Vorstandskollege, Prof. Dr. Harald Rau, und Amtsvorgänger von Ursula Fennen: „An allen Stationen, wo Sie bisher gewirkt haben, hat sich gezeigt, dass die Menschen stärker, klarer und kompetenter geworden sind.“ Der Aufsichtsratsvorsitzende der Zieglerschen, Walter Hofmann, gratulierte nicht nur Ursula Fennen zum neuen Amt, sondern bedankte sich vor allem bei ihrem kaufmännischen Kollegen Christoph Arnegger, der während der fast einjährigen Vakanz in der fachlichen Geschäftsführung die Geschäfte der Suchthilfen alleine führte. Dieter Meschenmoser von der Deutschen Rentenversicherung in Ravensburg freute sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der neuen Geschäftsführerin: „Unsere Türen stehen Ihnen für eine konstruktive Zusammenarbeit immer und auf allen Ebenen offen.“ Wolfgang Rieger, Geschäftsführer des Zentrums für Psychiatrie Südwürttemberg, äußerte die Hoffnung, dass er mit seiner früheren Mitarbeiterin noch viele gemeinsame Projekte auf den Weg bringen könne. Ursula Fennen arbeitete selbst einige Jahre als Chefärztin im Zentrum für Psychiatrie in Bad Schussenried. Diese bedankte sich bei den Vortragenden und den Gästen des Informations- und Beratungsstellentages mit einer kurzweiligen wie bemerkenswerten Rede. Ihr Titel: „Ich packe meinen Koffer…“ – vom Behalten, Verändern und Beenden. Nicht nur Ursula Fennen packte Koffer viele Male in ihrem bisherigen Leben. Auch das Fachkrankenhaus Höchsten steht Ende des Jahres vor einem Umzug nach Bad Saulgau; und damit sinnbildlich vor dem Packen vieler Koffer. In diese Koffer komme, so Ursula Fennen, viel Bewährtes: Der Name der Klinik, das geschlechtsspezifische Therapiekonzept, viele Mitarbeitende. Und: „Wir ziehen nicht nur von wo weg, sondern wir ziehen auch wohin.“ Die Gäste des Informations- und Beratungsstellentages, darunter viele Vertreter von zuweisenden Suchtberatungsstellen, niedergelassenen Psychiatern und Psychotherapeuten, hatten dann auch die Gelegenheit, Abschied zu nehmen vom alten Höchsten. Aber auch das Ankommen am neuen Standort stand im Mittelpunkt. Viele der Gäste fuhren am Nachmittag gemeinsam auf die Baustelle nach Bad Saulgau, wo der diesjährige Beratungsstellentag sein Ende fand. Im kommenden Jahr dann beginnt und endet dieser Tag in der neuen Klinik.

Harald Dubyk

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