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26.01.2010

Ausgestattet mit vielen Gaben und Fähigkeiten


Tritt am 1. März ihr neues Amt in der Geschäftsführung der Suchthilfen an: Dr. Ursula Fennen

Nach fast einem Jahr der Vakanz haben die Suchthilfen der Zieglerschen die Stelle der Fachlichen Geschäftsführung wieder besetzt. Dr. Ursula Fennen tritt zum 1. März 2010 die Nachfolge von Prof. Dr. Harald Rau an, der im Frühjahr 2009 zum Vorstandsvorsitzenden der Zieglerschen berufen wurde. Dr. Ursula Fennen arbeitet seit 2007 in den Suchthilfen der Zieglerschen, unter anderem als Leiterin der Fachklinik Hohenrodt in Oggelsbeuren im Landkreis Biberach. Für Aufsichtsrat und Vorstand der Zieglerschen war es zuletzt kaum mehr als eine Formsache. Die überzeugende Bewerbung von Dr. Ursula Fennen ließ allen Beteiligten keinen Zweifel, hier jemanden ganz Guten und Erfahrenen ins Amt der Fachlichen Geschäftsführung zu berufen. Dem Vorstandsvorsitzenden der Zieglerschen, Prof. Dr. Harald Rau, fiel es demnach auch leicht, seine Nachfolgerin im Amt zu präsentieren. Ihr zukünftiger Kollege in der Kaufmännischen Geschäftsführung, Christoph Arnegger, freut sich schon auf sie: „Ich bin froh, dass es Ursula Fennen geworden ist. Nun haben wir Klarheit.“ Dr. Ursula Fennen hat sich diese Entscheidung sehr wohl überlegt. Für die 44-jährige Mutter zweier kleiner Kinder gilt es auch, berufliche Herausforderung und Familie sinnvoll zu vereinbaren. Dass sie es kann, führt sie zurück auf: „Ich bin ausgestattet worden mit vielen Gaben und Fähigkeiten; nun bin ich in das Amt gestellt worden, in dem sie nutzen. Ich denke, dass sich so der Plan für mich erfüllt. Und ich werde meinen Dienst sorgfältig versehen.“ Dr. Ursula Fennen wurde in Krefeld geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester und studierte anschließend in Düsseldorf und Tel Aviv Medizin. Ihre medizinische Laufbahn begann sie als Assistenzärztin in psychiatrischen Kliniken in Düsseldorf und Neuss. Nach ihrer Facharztausbildung wechselte sie nach Berlin. Von 1999 bis 2003 war sie stellvertretende Ärztliche Direktorin an der Soteria Klinik Leipzig, danach, bis 2007, Chefärztin der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen am ZfP Bad Schussenried. Im Juni 2007 wechselte Dr. Ursula Fennen zu den Suchthilfen der Zieglerschen. Ausgestattet mit den Zusatztiteln Psychotherapie, Sozialmedizin und Rehabilitationswesen, machte sie an der Hochschule Ravensburg-Weingarten ihren Master of Business Administration, kurz MBA. Nach Innen möchte Dr. Ursula Fennen mit handlichen sowie nachvollziehbaren Organisationsabläufen in allen Kliniken und Tagesrehabilitationen der Suchthilfen der Zieglerschen wirken. „Und das“, wie sie betont, „bei kooperativem Führungsstil und einer Personalführung zur mutigen Selbständigkeit.“ Aber auch die fachlichen wie konzeptionellen Inhalte hat sie fest im Auge: „Ich stehe für Gemeindenähe und eine Vernetzung mit weiteren Behandlern und unseren Kooperationspartnern. Es geht mir aber auch um die Stärkung unserer Tagesrehabilitationen in den Gemeinden.“

Harald Dubyk

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