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27.10.2011

Im Zentrum des deutschen Busbaus

Suchthilfe auf Exkursion bei EvoBus in Neu Ulm


Die Suchthilfe auf Exkursion: Der Besuch bei EvoBus in Neu Ulm brachte wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise eines Weltmarktführers.

Therapeuten, Ärzte, Geschäftsführung und Stab der Suchthilfe der Zieglerschen haben sich bei einem der Weltmarktführer des Busbaus, der EvoBus GmbH in Neu Ulm informiert. Im Mittelpunkt standen eine Betriebsbesichtigung und ein Meinungsaustausch mit der Neu Ulmer Betriebsleitung. Die guten Kontakte zwischen der Suchthilfe der Zieglerschen und EvoBus haben bereits eine Tradition. Der dortige Sozialberater Hermann Schäffler arbeitet seit Jahrzehnten mit der Fachklinik Ringgenhof in Wilhelmsdorf (Landkreis Ravensburg) gut und vertraulich zusammen. Zuletzt hat die Suchthilfe der Zieglerschen alle Führungskräfte von EvoBus im Umgang mit suchtkranken und suchtgefährdeten Mitarbeitern geschult. Erwin Breßmer, Bezugstherapeut in der Fachklinik Ringgenhof, hat die Schulungen inhaltlich vorbereitet und auch durchgeführt. "Diese Schulungen sind uns sehr wichtig", sagte Manfred Müller, Bertiebsleiter der EvoBus in Neu Ulm, der die Besuchergruppe empfing und bis zum Ende begleitete. Ziel der Leitung sei es, den Alkohol aus dem Betriebsgelände zu verbannen. Damit möchte man einen aktiven Beitrag zum betrieblichen Gesundheitsmanagement leisten. Die Suchthilfe der Zieglerschen unterstützt darin das Unternehmen, in dem es alle Führungskräfte im Rahmen ihrer Schulungen für das Thema sensibilisiert.

Interessant für die Besucher war auch die Produktionsweise, wie in Neu Ulm und bei EvoBus insgesamt Busse hergestellt werde. Beim Rundgang auf dem Firmengelände gab es wertvolle Einblicke vor allem für die Therapeuten und Ärzte, wie die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit gefordert sind. Dies seien wichtige Erkenntnis, die in die therapeutische Arbeit miteinfließen würdern, so der Tenor. Die medizinische Rehabilitation von suchtkranken Menschen ist eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche beruflicher Wiedereingliederung. Zu wissen, wie es "draußen in der Arbeitswelt" ablaufe, sei somit für die Behandler sehr bedeutsam. Zum Schluss überreichte Suchthilfe-Geschäftsführer Christoph Arnegger Präsente aus der Arbeitstherapie, verbunden mit dem Dank für das Gezeigte und die wertvollen Eindrücke in ein renomiertes Traditionsunternehmen.

Harald Dubyk

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