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Ein Vierteljahrhundert Dienst in der Diakonie

10.10.2011 | von Katharina Stohr
Kronenkreuz 2011 Großbild
Mit dem Kronenkreuz für 25 Jahre Dienst in der Diakonie lässt sich gut lachen: Vordere Reihe von links: Marianne Peter, Astrid Thiele, Renate Schmolze, Jochen Hallanzy, Christiana Schwarz, Martina Kordt-Herzog. Zweite Reihe von links: Brigitte Kreeb, Friederike Harter, Silke Fischer, Birgit Ghoudi. Dritte Reihe von links: Renate Böhme, Andrea Stephan, Gesine Arnold, Professor Dr. Harald Rau, Vorstandsvorsitzender der Zieglerschen. Hintere Reihe: Erwin Breßmer, Gisela Landes, Monika Quinting. Nicht abgebildet: Rainer Schöffler, Inge Lamparth, Gabriele Kern, Eva-Maria Armbruster, Edith Münchinger, Silvia Maier, Monika Harz.

23 Mitarbeitende der Zieglerschen sind im Oktober mit dem Kronenkreuz für 25 Jahre Dienst in der Diakonie ausgezeichnet und geehrt worden. Professor Dr. Harald Rau, Vorstandsvorsitzender der Zieglerschen, überreichte den Jubilarinnen und Jubilaren in einem Festgottesdienst in der Kapelle auf dem Höchsten die vergoldeten Anstecknadeln der Diakonie und bedankte sich für deren langjährigen Dienste.

Wer in der Diakonie arbeite, interessiere sich für Menschen und rücke häufig andere Menschen in den Mittelpunkt, sagte Rau. Mit der Verleihung des Kronenkreuzes würden die Verhältnisse umgekehrt, so dass die Geehrten selbst im Mittelpunkt stünden. Und so durften die langjährigen Mitarbeitenden neben Kronenkreuz und Blumenstrauß auch Worte des Lobes und Dankes entgegennehmen, die auf sie persönlich und auf ihren jeweiligen Arbeitsbereich zugeschnitten waren.

„Dass es schon 25 Jahre sind - das glaube ich gar nicht", sagte Jochen Hallanzy, einer der Jubilare und Schulleiter des Hör-Sprachzentrums Wilhelmsdorf. Rückblickend habe es in seiner Leitungsfunktion fast jeden Tag interessante und herausfordernde Sachen gegeben. Welche Botschaft er aus seinen Erfahrungen heraus an junge Menschen weitergeben möchte? Junge Menschen für den Dienst in der Diakonie zu ermutigen, finde er wichtig. „Man kann in der Diakonie arbeiten und den Glauben leben."

Pianist Michael Schlierf und Liedermacher Frieder Gutscher umrahmten die Verleihung mit schwungvollen musikalischen Darbietungen und besinnlichen Impulsen, die Gutscher für die Festbesucher bereit hielt. Er ermunterte, ganz gegenwärtig zu sein und im „da sein" Gottes Gegenwart zu fühlen. „Das eigentliche Leben findet jetzt statt" sagte er und lud ein, die Dinge einmal nur anzuschauen, ohne dabei zu urteilen.

Strahlende und freudige Gesichter der Geehrten aus allen Arbeitsbereichen der Zieglerschen kennzeichneten den Abend. Ob diese von der Ehrung herrührten oder von Psalm 67, den Pfarrer Heiko Bräuning zuvor mit den Besuchern gelesen hatte, blieb offen. Dort steht: „Sie sollen lachen und fröhlich sein, denn du kennst den richtigen Weg."