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Handgemachte Gaumen-Freuden aus den Zieglerschen

27.10.2014 | Von Sarah Benkißer | Dienstleistungen

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Kulinarische Genüsse zum Festakt der Johannes-Ziegler-Stiftung: Die Küche der Zieglerschen tischte auf. / Foto: Jürgen Schmale

Barberie-Entenbrust und Glasnudelsalat, Kanapees und Kalbsmedaillons, Lebkuchen-Parfait und Zwetschgen- Apfelgrütze – „das machen wir alles selbst“, erklärt Lothar Stützle, Bereichsleiter für die Gemeinschaftsverpflegung bei den Zieglerschen. „Sogar den Lachs und die Entenbrust haben wir selbst geräuchert.“ Die Gäste des Festakts zum 5-jährigen Jubiläum der Johannes-Ziegler-Stiftung konnten in kulinarischen Genüssen schwelgen. Die exquisiten Speisen stammten aus der Küche der Zieglerschen selbst.

Das diakonische Sozialunternehmen mit Sitz in Wilhelmsdorf betreibt für die Verpflegung seiner Kunden in stationären Einrichtungen und Schulen eigene Küchen, die die verschiedenen Einrichtungen beliefern. Eine große zentrale Produktionsküche wird derzeit in Wilhelmsdorf gebaut. Dann kann das Küchenteam rund um Lothar Stützle noch professioneller arbeiten.

Rund 2.800 Mittagessen pro Tag wird die neue Produktionsküche der Zieglerschen im „Cook and Chill"-Verfahren produzieren können – mit Ausbaumöglichkeiten bis zu 5.500 Essen pro Tag. Die eigenen Einrichtungen können genauso beliefert werden wie externe Kunden. Und exklusives, schmackhaftes Catering für große und kleine Anlässe hat das Team natürlich auch im Angebot. „Das machen wir alles neben dem Tagesgeschäft her“, führt Lothar Stützle aus, denn beispielsweise die Menschen mit Behinderung, die in den Wilhelmsdorfer Rotachwerkstätten arbeiten, müssen natürlich auch dann ihr Mittagessen in der Kantine bekommen, wenn ein großes Event wie der Festakt der Johannes-Ziegler-Stiftung ansteht. Aber das „Zusatz-Geschäft“ machen die Mitarbeiter augenscheinlich gerne.

Aus dem großen Grütze-Behälter in der Küche des Hauses Höchsten in Wilhelmsdorf duftet es verführerisch. Zwei Mitarbeiter sind schon vollauf beschäftigt, die noch warme Masse in kleine Dessert-Gläser zu füllen. Andere kümmern sich um das Häuten kleiner Cocktail-Tomaten. Die Stimmung ist locker, es wird gescherzt und zugleich konzentriert gearbeitet. Und Lothar Stützle hat auch sichtlich Freude daran, mal wieder die ganze Bandbreite seines Könnens als Küchenchef und die kulinarischen Fähigkeiten seines Teams zeigen zu können: „Man präsentiert sich ja auch als Küche der Zieglerschen“, sagt er.

Dass dieser Auftritt gelungen war, daran ließen die begeisterten Kommentare der Gäste keinen Zweifel. Das reichhaltige Buffet bot viele kleine Leckereien, bei denen alle gerne mehrmals zugriffen. Besonders schön: Der Obstsalat im Mini-Weckglas, der mit der essbaren Variante der Wohlfahrts-Briefmarke verziert war, die Südmail in Kooperation mit der Johannes-Ziegler-Stiftung zum fünfjährigen Bestehen der Stiftung herausgebracht hat. Küchenchef Lothar Stützle war hoch zufrieden: "Von unserer Seite war das eine runde Sache. Jeder war mit vollem Engagement und Begeisterung dabei."

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