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Wohnen in Familien

Erziehungsstellen
In  Erziehungsstellen werden Kinder und Jugendliche aufgenommen, für die eine Wohngruppe zu groß wäre. Meist sind dies Kinder, die schon in früher Kindheit immer wieder Beziehungsabbrüche erleben mussten und nun die Kontinuität einer Bezugsperson brauchen. Das heißt konkret: Das Kind oder der Jugendliche lebt ganz normal im Familienalltag mit.

Voraussetzung, um eine Erziehungsstelle in der eigenen Familie umzusetzen, ist eine pädagogische Ausbildung und die Bereitschaft, eine sogenannte »öffentliche Familie« zu werden.

In der Regel verselbstständigen sich die Kinder und Jugendlichen nach der Erziehungsstelle. Manchmal wechseln sie auch in eine andere betreute Wohnform (Betreutes Jugendwohnen), oder kehren zur ihrer Herkunftsfamilie zurück.


Fachberatung
Die Fachberatung – eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter von uns – ist für die Erziehungsstelle, für das betreffende Kind, für das Jugendamt, aber auch für die Herkunftsfamilie Beraterin, Koordinatorin und Krisenmanagerin in einem. Also die zentrale Ansprechperson.