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Betreutes Jugendwohnen

Alleine wohnen, aber eine Anlaufstelle für Probleme haben
Betreutes Jugendwohnen bedeutet selbständiges Wohnen. Die jungen Menschen wohnen deshalb in Wohnungen, die entweder die Einrichtung vorhält, oder die sie selbst angemietet haben. Die Mietkosten der Wohnungen übernimmt das zuständige Jugendamt.

Die Betreuung wird durch eine zentrale Anlaufstelle im »Haus der Diakonie« in der Innenstadt von Ravensburg sichergestellt. Sie dient zum einen als Büro für die Mitarbeiter, zum anderen als Ort der Begegnung für Einzelgespräche und Gruppenveranstaltungen und ist auch entsprechend ausgestattet (Küche, Waschmaschine, mehrere Räume).

Aufnahmevoraussetzungen
Im Betreuten Jugendwohnen können derzeit 18 Jugendliche und junge Erwachsene betreut werden. Aufgenommen werden junge Menschen ab 16 Jahren, die für sich eine größere Selbständigkeit beanspruchen und für die eine andere Betreuungsform (etwa in der Familie oder in einer Wohngruppe) nicht mehr angezeigt ist. Diese Jugendlichen haben meist deutliche persönliche und soziale Schwierigkeiten, so dass sie zur Verselbständigung entsprechende Begleitung und Unterstützung brauchen. Ein Mindestmaß an Grundfertigkeiten in den Bereichen Haushaltsführung und Tagesorganisation muss allerdings vorliegen. Wichtig sind auch die Freiwilligkeit und die Bereitschaft zu einer engen Zusammenarbeit mit dem zuständigen Betreuer und dem Jugendamt.

Flexible Betreuung
Die Betreuungsarbeit wird von qualifizierten Fachkräften (in der Regel Sozialpädagoginnen und -pädagogen bzw. Sozialarbeiterinnen und -arbeiter) geleistet. Sie gestalten ihren Arbeitsumfang flexibel, um den Bedürfnissen der jungen Menschen gerecht zu werden.