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FAQ Sozialintegrative Tagesgruppe (SIT)

Darf jedes Kind oder Jugendlicher in die SIT?

Das Angebot der Schule für Erziehungshilfe in Kleintobel gilt für Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 - 18 Jahren, deren Beschulung in einer Regelschule nicht mehr möglich ist und die in ihrem persönlichen Lebensfeld integriert bleiben.

 

Gehen die Kinder und Jugendlichen, die in Kleintobel wohnen, auch in die SIT?

Nein, sie verbringen ihre Mittagspause in ihrer Wohngruppe und haben auch dort vereinbarte Lernzeiten mit ihren Bezugsbetreuern.

 

Wie ist die Struktur der SIT?

Die sozialpädagogische Betreuung findet von Montag bis Donnerstag unmittelbar nach Schulende ab 12:20 Uhr in den Schulwochen statt. Die Betreuungszeit ist für die Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Sie endet an schulfreien Nachmittagen um 15:30 Uhr, ansonsten zu Schulbeginn um 14:00 Uhr.

Man beginnt mit einem gemeinsamen Mittagessen und eventuell Gespräche zur Aufarbeitung besonderer Vorkommnisse des Tages. Im Anschluss daran finden die Lernzeit inklusive der Hausaufgabenbetreuung und die Freizeitgestaltung statt.

 

Wie ist die pädagogische Arbeitsweise der SIT?

  • Die SIT bietet flexible, bedarfsorientierte sozialpädagogische und sonderpädagogische Hilfen an. Die Kombination aus individueller Betreuung und Beratung der einzelnen Kinder und Jugendlichen und Sozialer Gruppenarbeit entspricht den Bedürfnissen der jungen Menschen.
  • Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von sozialen Basiskompetenzen, Steigerung der Kooperationsfähigkeit und der Stärkung der Selbststeuerung der Kinder und Jugendlichen. Dies wird realisiert im Rahmen von Elementen des Sozialkompetenztrainings, der Erlebnispädagogik und Spiel-pädagogik sowie täglicher Reflektionsgespräche.
  • Den Kindern und Jugendlichen werden Verlässlichkeit, Wertschätzung und Akzeptanz entgegengebracht. In dieser zugewandten Atmosphäre können die Kinder und Jugendlichen durch das Vorbild der Sozialpädagogen lernen, anderen Menschen respektvoll zu begegnen.
  • Die pädagogische Arbeit bezieht das Familiensystem, das Umfeld und den Sozialraum mit ein. Zur Stärkung der Eltern-Kind Beziehung und der elterlichen Kompetenz finden unter anderem regelmäßig Eltern- und Familiengespräche zur Rückbindung der pädagogischen Prozesse an die Familie sowie Beratung der Personensorgeberechtigte hinsichtlich der Erziehungskompetenz statt.

 

Wer betreut die SIT?

Sonder- und sozialpädagogische Fach- und Lehrkräfte arbeiten eng zusammen und gewährleisten eine optimale Begleitung und Sicherung und Umsetzung der Ziele.

 

Welche Ziele werden in der SIT verfolgt?

  • Individuelle Förderung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Hilfeplanung, z.B. Stärkung der Lernbereitschaft.
  • Stärkung der Selbsthilfepotentiale und Ressourcen der Kinder und Jugendlichen.
  • Stärkung, Förderung und Unterstützung der elterlichen Kompetenz in Bezug auf das Schulbesuchsverhalten ihrer Kinder und Jugendlichen.
  • Schaffung von Voraussetzungen zur zeitnahen Rückführung in die Regelschule. 

 

Was wird von den Kindern und Jugendlichen erwartet?

Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitverantwortung.

 

Wo befindet sich die SIT?

Die Räumlichkeiten der SIT befinden sich im Schulkomplex. Neben einer kleinen Küche und einem Aufenthaltsraum stehen Lernräume zur Verfügung. Für die Freizeitgestaltung wird unter anderem die Sporthalle genutzt.