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Das solltest du wissen: FAQs

Häufig gestellte Fragen (FAQs) für Kinder und Jugendliche

Wie viele Jugendliche leben auf einer Wohngruppe?

Zwischen 4 und 9 Jugendliche.

Darf ich mein Handy, meine Musikanlage mitbringen?
Aber klar! Wir wollen, dass du dich wohlfühlst bei uns. Du musst allerdings damit rechnen, dass die Nutzung nicht jederzeit und überall möglich ist.

Darf ich mein Haustier mitbringen?
Hier gibt es hygienische Vorschriften. Das macht die Sache etwas schwierig. In Einzelfällen sind Kleintiere (z. B. Hamster, Kanarienvogel) nach einer längeren Betreuungszeit möglich. Du musst dies allerdings zuerst mit deiner Wohngruppe und dem Gruppenleiter absprechen.

Gibt es Internetanschluss im Heim?
In der Schule kannst du im Internet surfen und für den Unterricht recherchieren. Noch in Planung ist der Internetanschluss für die Jugendlichen auf den Wohngruppen (1 PC pro Wohngruppe).

Wie oft darf ich nach Hause?
Du kannst in der Regel alle zwei Wochen und in den Ferien nach Hause fahren. Wenn die Rückkehr in die Familie ansteht, kannst du auch öfters heimfahren.

Wie oft kann ich mit meinen Eltern telefonieren?

Wir haben eine Telefon-Flatrate: Der Anruf zu Hause kostet dich also nichts. Das geht natürlich nicht rund um die Uhr: Während der Essenszeiten zum Beispiel essen wir alle gemeinsam – da ist Telefonieren tabu.

Was kann ich abends unternehmen?
Kleintobel: Auf dem Gelände gibt es ein Jugendcafe (JUCA), das Jugendliche selber verwalten und betreiben. Es hat zwei bis drei Mal abends geöffnet. Ansonsten gibt es Sportmöglichkeiten, wie zum Beispiel einen Basketballplatz und Fußballplatz oder eine Dirt-Bike-Bahn. Alles andere zeigen wir dir gerne vor Ort.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) für Eltern und Angehörige


Was muss ich tun, damit Sie mir helfen können?

Sie können uns gerne telefonisch wegen einer Beratung kontaktieren. Allerdings: Ohne »grünes Licht« vom Jugendamt dürfen wir Ihnen  leider nicht helfen, weder ambulant noch stationär. Deshalb ist das regionale Jugendamt Ihre erste Anlaufstelle. Vereinbaren Sie dort einen Termin und bitten Sie um Unterstützung. Falls Sie Hilfe dabei brauchen, können Sie vorab auch gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Welche Formen der Betreuung gibt es bei Ihnen?
Ihre Tochter / Ihr Sohn kann bei uns zur Schule gehen (Bildungsgang Realschule und Gymnasialklassen 5-8).  Manche Kinder bleiben nach wie vor zu Hause wohnen, dann können sie in der Tagesgruppe, der sogenannten sozialintegrativen Tagesbetreuung, über Mittag aufgenommen werden. Die meisten leben bei uns auf dem Gelände in Wohngruppen oder in Außenwohngruppen, in einer Jugendwohngemeinschaft, im betreuten Jugendwohnen oder in anderen Familien.

Wie viel kostet ein Heimaufenthalt?
Den Großteil der Kosten übernimmt das Jugendamt. Die Höhe der Eigenbeteiligung erfahren Sie dort.

Gibt es ein Recht auf »Hilfen zur Erziehung«?
Ja, die Hilfen zur Erziehung sind eine Pflichtaufgabe des Staates (Sozialgesetzbuch VIII). Über die Form und Ausgestaltung entscheidet das Jugendamt (Leistungsträger) in Zusammenarbeit mit der Familie und dem angefragten Jugendhilfeträger (Leitungserbringer), also uns.

Könnten Sie mir bitte Ihre Leistungsbeschreibung und Entgelte zusenden?
Ihr zuständiges Jugendamt hat diese Informationen vorliegen oder kann sie gerne bei uns anfordern. Sie können uns dazu eine Anfrage per E-Mail senden.

Was kann ich noch tun, wenn mein Kind in der Jugendhilfe ist?                  
Gemeinsam mit unseren erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern prüfen wir, was Ihrem Kind und Ihnen hilft und was Sie dabei tun können.

Was muss mein Kind anders machen?                       
So pauschal kann man diese Frage natürlich nicht beantworten. Jeder Mensch ist anders und jede Lebenssituation ebenso. Deshalb nehmen wir uns viel Zeit, um uns zu fragen, vor welchen Herausforderungen Ihr Kind steht und welche Potenziale Ihr Kind hat, um sie zu meistern.

Wollen Sie uns jetzt erziehen? Sind Sie die besseren Eltern?
Nein! Auch wenn wir als »Jugendhilfe-Experten« in die Erziehung eingreifen, sind und bleiben Sie immer noch die Eltern Ihres Kindes. Sie kennen zudem Ihr Kind viel besser als wir und können uns sehr dabei helfen, herauszufinden, was Ihr Kind an Unterstützung braucht.

Fühlt sich mein Kind wegen der Heimunterbringung von uns abgeschoben?
Das ist je nach Person und Situation sehr unterschiedlich. Es kann durchaus sein, dass Ihr Kind das so empfindet. Unsere Empfehlung: Sprechen Sie diese Frage ganz offen mit Ihrem Kind an. Wenn Sie möchten, bereiten wir Sie auf dieses Gespräch vor oder sind beim Gespräch auch selbst dabei.