Elf Fragen an...

Barbara Strohal, 36 Jahre, Referentin für die fachliche Entwicklung in der Pflege
1. Wie sind Sie zu den Zieglerschen gekommen?
Meine Eltern haben die Stellenanzeige in der Zeitung entdeckt. Das war an einem sommerlichen Samstag letztes Jahr. Die beiden sind dann am Abend extra noch vorbeigekommen und haben mir die Zeitungsseite gebracht. So nahm alles seinen Lauf und ich bin bei den Zieglerschen gelandet.

2. Wenn Sie Kinder oder auch keine haben: Was wünschen Sie jungen Leuten von heute für ihre Zukunft?
Spielräume und Entfaltungsmöglichkeiten in ihrer persönlichen Entwicklung, Kreativität und Freude am generationenübergreifenden Miteinander, Beweglichkeit in ihren Gedanken und Meinungsbildung. Frieden.

3. Wie stellen Sie sich Ihr Alter vor?
Noch sehe ich dem Alter gelassen entgegen. Keine Ahnung, ob sich das ändert… wahrscheinlich schon. Ich wünsche mir natürlich ein gesundes Alter und wenn es anders kommt, dann wünsche ich mir liebe Menschen um mich herum. Wichtig ist mir, dass ich auch im Alter wahrgenommen werde.

4. Welches Buch lesen Sie gerade?
Zu Weihnachten habe ich das Buch »Wie sehe ich aus, fragte Gott« von Rafik Schami geschenkt bekommen. Das ist ein wunderschön illustriertes Jugendbuch. Das hatte ich ruckzuck gelesen und nun steht es aufgeklappt auf meinem Buchaufsteller. Ansonsten liegt schon seit längerem der Roman »Bühlerhöhe« auf meinem Nachttisch.

5. Welche Lebenserfahrung möchten Sie nicht missen?
Den Zusammenhalt von Familie und Freunden. Das stärkt alles ungemein. Außerdem die vielseitigen Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten an meiner vorigen Arbeitsstelle in der Filderklinik, wo ich elf Jahre als Gesundheits- und Krankenpflegerin gearbeitet habe.

6. Mit welchen Menschen der Geschichte oder der Gegenwart möchten Sie einmal ein Gespräch führen?
Aus der Gegenwart fände ich ein Gespräch mit Frank-Walter Steinmeier toll. Astrid Lindgren und Marcel Reich-Ranicki sind Menschen, die ich auch gerne mal zu einem Gespräch getroffen hätte.

7. Welche Bedeutung hat für Sie der Glaube?
Der Glaube gibt mir ein großes Grundvertrauen und ist Lebensbegleitung für mich.

8. Wie sieht Ihr Traumurlaub aus?
Am liebsten auf Sizilien oder in Lissabon!

9. Sie gewinnen eine Million im Lotto. Was machen Sie?
Mit Gewinnspielen hatte ich bisher kein Glück. Im Gegenteil: Wenn ich was gewonnen habe, waren daran immer irgendwelche Bedingungen geknüpft, die mir im Nachhinein Probleme gebracht haben mit irgendwelchen Inkassoverfahren. Darum lasse ich sowas sein und spiele auch kein Lotto.

10. Was ist Glück für Sie?
Unbeschwerte Zeiten, um das Leben zu genießen.

11. Ihre größte Tugend?
Höflichkeit.

Die Fragestellerin war Nicola Philipp