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Spiele für Dysgrammatiker

» Folge 1: Präpositionen
Dem Einsatz eines der 27 Spielpläne der "Präpositionen" sollte das Heranführen des Kindes an gewünschte sprachliche Zielstrukturen in echten Kommunikationssituationen auf der Handlungsebene vorausgehen.
In notwendigen Automatisierungsphasen wird das Kind durch die abwechslungsreichen Spiele der Präpositionen dazu motiviert, gezielte Präpositionsphrasen wiederholend anzuwenden.
 
» Folge 2: Bildkarten
In der Sprachentwicklung bereitet der Erwerb der Verbzweitstellungsregel häufig Schwierigkeiten. Mit den Bildkarten wird die Position des Verbs in folgender Zielstrukur optisch vorgegeben: SUBJEKT - PRÄDIKAT - OBJEKT. Darüber hinaus wird durch den Einsatz der Bildkarten eine Steigerung der Speicherfähigkeit bewirkt. Zudem werden die Kinder zu sprachlicher Kreativität angeregt und zu selbständigem spielerischen Handeln motiviert.

» Folge 3: Fragesätze
Fragen spielen in der Alltagskommunikation eine wesentliche Rolle.
Ziel dieser Folge: Das Kind übernimmt die Rolle des Fragenden. Gebräuchlichste Frageformen werden spielerisch eingeübt, gefestigt und erweitert.
Zu den Spielformen gehören u.a.: pantomimisches Spiel, Zuordnungs- und Kartenspiele, Domino, Ratespiele ...
Die Spiele sind für den Einsatz in Kleingruppen besonders geeignet. Dadurch werden echte Frage- und Antwortsituationen geschaffen.

» Kartenspiel: WARUM - WEIL
Intention des Spiels ist die Anwendung der Konjunktion "weil", welche zusammen mit "wenn" in der Sprachentwicklung als eine der ersten gebraucht wird, um Beziehungen innerhalb eines Satzes auszudrücken.

» Fotoserie zur Aphasie-Behandlung
Die Fotoserie wird hauptsächlich von LogopädInnen zur Therapie von erwachsenen Aphasikern eingesetzt. Für Kinder sind die Schwarz- Weiß-Fotos bedingt geeignet. Das Programm beginnt mit Dreiwortsätzen: "Der Mann sägt. Der Junge baut ...." und endet mit schwierigen Satzbauplänen wie Kausalsätzen.

» Kartenspiel: WENN - DANN
Das Kartenspiel besteht aus 72 Einzelkarten, welche in 9 Themenbereiche gegliedert sind.
Mehrere Spielformen motivieren das Kind zu spielerischem, wiederholten Anwenden sprachlicher Zielstrukturen. Reizvolle Spiel- und Kommunikationsmöglichkeiten ergeben sich sowohl in der Einzeltherapie als auch bei der Arbeit in Kleingruppen.

Beispiele:
  • Wenn es regnet, brauchen wir einen Regenschirm....
  • Wenn ich krank bin, untersucht mich der Doktor.....
  • Wenn ich Geburtstag habe, bekomme ich ein Geschenk...