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Pädagogik meets Handwerk

Der Neubau der Leopoldschule ist nach außen ein imposantes Gebäude und so mancher „Zaungast“ aus Altshausen erkundigt sich neugierig nach dem „Inneren“.
Die Feuerwehr nutzte die Gelegenheit, bei einer Hauptübung der Jugendfeuerwehr, dem Fundament auf den Grund zu gehen. (Foto 1)
Mit vereinten Kräften unseres Lehrers „mit Herz für Tiere“ und den Arbeitern des Abbruchdienstes gelang es, einen Marder vor dem sicheren Tod zu bewahren. Er war wohl aus dem Dachboden des ehemaligen „Wigwam“-Hauses in den noch leeren Container gesprungen und konnte die glatten Wände nicht hochklettern. Mit Hilfe eines schräg gestellten Holzbrettes gelang ihm die Flucht. (Fotos 2-4)
Am Ende der Bauarbeiten nun wurde ein wehmütig zugerufenes „Sie werden uns fehlen!“ von einem Bauarbeiter mit „Sie uns auch!“ erwidert.
SchülerInnen, Schulleitung, Hauswirtschaftspersonal, LehrerInnen, ErzieherInnen und auch die Sekretärinnen (die nun als letzte in die neuen Räumlichkeiten umgezogen sind) traf man oft mit staunenden Blicken am Bauzaun an. „Pädagogik meets Handwerk“. So manches interessante und informative Gespräch kam zustande. (Fotos 5-8)
Der Bauzaun wurde auch gerne als „Außen-Infowand“ genützt, z.B. um ein liegen gelassenes Kleidungsstück an gut sichtbarer Stelle auf seinen Besitzer warten zu lassen – oder den Segen bei Gottesdiensten (von Schülern auf ein Leintuch geschrieben) „präsent“ zu machen. (Fotos 9 und 10)

Rainer Maria Rilke
Die Dinge singen hör ich so gern
Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:?
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,?
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott.?
Sie wissen alles, was wird und war,?
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;?
ihr Garten und Gut grenzt gerade an Gott.


Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.?

Die Dinge singen hör ich so gern.?

Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.

Ihr bringt mir alle die Dinge um.

  
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