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Leopoldschule nimmt teil an der Regionalinitiative zur Leseförderung

Lesekompetenz durch Vorlesen verbessern – das ist das Ziel einer Regionalinitiative, die in diesem Herbst an Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen gestartet hat.
Bereits seit 2010 führt Prof. Dr. Jürgen Belgrad von der Pädagogischen Hochschule in Weingarten das Projekt an Schulen durch. Seitdem haben ca. 21000 Schüler mitgemacht. „Die Lesekompetenz hat sich durch das Projekt jedes Mal signifikant verbessert“, berichtet Dr. Belgrad.
Nun findet das Projekt im Raum Altshausen statt.
Kernpunkt des Projektes ist, dass Lehrer und Erzieher den Kindern und Jugendlichen mindestens dreimal pro Woche jeweils 10-20 Minuten vorlesen. Ein „Mehr“ ist natürlich erlaubt – die Zeiten und Texte werden  in einem Protokoll festgehalten: Was wird vorgelesen und wie oft?
Das Projekt läuft über das gesamte Schuljahr 2014/15.
Am Anfang und am Ende wird jeweils die Lesekompetenz mit entsprechenden Tests gemessen (ausgenommen sind die Kindergartenkinder – aber auch ihnen wird im Rahmen dieses Projekts vorgelesen).
Die Kosten, wenn man an einer wissenschaftlichen Begleitung interessiert ist, was wir natürlich sind, hat zur Hälfte der Elternförderverein und zur Hälfte die Leopoldschule übernommen.
Beim Zuhören von Vorgelesenem könne man sich laut Dr. Belgrad auf die Verarbeitung der Informationen konzentrieren. Ist diese Fähigkeit gestärkt, falle dieser Verarbeitungsprozess beim selbstständigen Lesen später leichter. Zusätzlich würde so nebenbei die Konzentrationsfähigkeit gefördert.
Unterstützt wird das Projekt vom Bildungsbüro des Landkreises Ravensburg, dem Schulamt Markdorf und dem Regierungspräsidium Tübingen.