Titelbild

Bunt sind schon die Wälder, ...

Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder,
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.
 
Haben Sie in diesen Tagen auch das (zumindest der älteren Generation noch gut bekannte) Lied von Johann Graudenz von Salis-Seewis in den Ohren und erfreuen sich am prächtigen Farbenspiel der Natur?
Mit Flötentönen zu diesem Lied wurden 31 Schüler und Schülerinnen der Stufen 5 + 6 zu einer „Herbstgedichtewerkstatt“ eingestimmt.
Einige erkannten die Melodie und erinnerten sich wohl an den Musikunterricht in der Grundschule.
„Werkstatt“ in der Unterstufe hat nun schon eine gute Tradition. Die Schüler sind inzwischen schon daran gewöhnt, selbstorganisiertes Lernen in die Tat umzusetzen (Lernwerkstätten fanden z.B. statt  zum Thema „Bundesländer“ oder „Methodentraining“ und vieles mehr.).
Schüler der Werkrealschule und der Realschule dürfen sich zu Teams zusammenfinden, in denen sie besonders gut und effektiv und gerne arbeiten.
Dies hieß bei der „Herbstgedichtewerkstatt“, dass in Zweierteams Gedichte abgeschrieben werden sollten (Vorlagen waren in der Lernzone und in der Bibliothek ausgehängt). In einem weiteren Arbeitsgang konnten an Stationen Angebote unter Anleitung der Lehrer wahrgenommen werden, z.B. ein Gedicht anhören (CD), ein Elfchen (Gedicht) zum Herbst selbst verfassen, Reimwörter bei einem Rätselgedicht ergänzen und vieles mehr.
Zur Ergebnissicherung konnten sich die Schüler dafür entscheiden, ein Gedicht auswendig zu lernen, ein Gedicht besonders schön abzuschreiben und zu verzieren oder beides.
Ob es Spaß gemacht hat? Aus den Beobachtungen können wir nur „JA“ sagen. Und: Lernen mit allen Sinnen fand statt: auch das leibliche Wohl in Form eines „Jokers“ kam nicht zu kurz: am Ende der Herbstgedichtewerkstatt konnte man ein Weckchen mit selbst gemachtem Quittenspeck abholen und verzehren.
 
Sabine Schweikert                                                       Oktober 2013

  
Bilderstrecke:  (5 Bilder).