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Ausflug ins Hotel Global

Den diesjährigen Schulausflug am 22.11.2012 nutzten die Schülerinnen und Schüler aus der Lernzone 2 für einen Besuch der Städte Ulm  und Neu-Ulm mit ihren vielseitigen kulturellen Angeboten.
Neben einer Besichtigung des Ulmer Münsters, standen zwei Angebote des „Edwin Scharff Kindermuseums“ (Neu-Ulm) auf dem Programm.
Während sich eine Gruppe mit dem Thema Globalisierung auseinandersetzte, hatte die zweite Gruppe die Möglichkeit, sich aktiv dem Werk Ernst Geitlingers zu widmen.
„Willkommen@Hotel Global: Gäste aus aller Welt haben in unserem Hotel ein Zimmer genommen. Sie arbeiten in den unterschiedlichsten Berufen und sind mit ihren spannenden Lebensgeschichten und zukunftsweisenden Projekten aus Wissenschaft, Kultur, Technik und Wirtschaft im Hotel Global zu finden.“
Die sehr aufwändig gestaltete Ausstellung mit vielfältigen Mitmachangeboten machte es den Schülerinnen und Schülern möglich, die Lebenswelten der Menschen im „Hotel“ zu erkunden und dabei zu erfahren, wie alles auf der Welt zusammenhängt. Der Begriff Globalisierung ist in aller Munde. Was dies bedeutet, welche Risiken, aber auch welche Gestaltungsmöglichkeiten jeder durch sein eigenes Verhalten hat, wurde eindrücklich dargestellt. Hinter jeder Zimmertür steckte eine neue Überraschung. Ein Schiff nach Shanghai beladen, den Schimpansen im Regenwald helfen oder mit Jules Vernes in die Zukunft reisen. Forschen und Mitspielen war angesagt.
Im anderen Teil des Gebäudes wurde währenddessen der anderen Gruppe klar, wie sich das Werk Ernst Geitlingers entwickelt hat.
„Ernst Geitlinger (1895 - 1972) ist einer der Vorreiter der Konkreten Malerei in Deutschland. Wie der Künstler sich von der figürlichen und gegenständlichen Malerei allmählich entfernt, schrittweise abstrakter wird und zu einer nicht gegenständlichen Kunst findet, zeigt die Ausstellung anhand rund 50 seiner Werke. Anschaulich wird dieser große Entwicklungsschritt in der Kunst des 20. Jahrhunderts vermittelt, für den Geitlinger im Deutschland der Nachkriegszeit entscheidende Impulse setzt.“
In einem Workshop hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit sich in einem eigenen Werk der Bildsprache Ernst Geitlingers anzunähern.
Nach einem kurzen Einkaufsbummel ging die Reise dann wieder zurück nach Altshausen.
Mit der Erkenntnis: Ein Besuch im Kindermuseum lohnt sich auf jeden Fall und sollte bald einmal wiederholt werden.

  
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