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Sonderpädagogischer Dienst

In den vergangenen Jahren wurden vermehrt hörgeschädigte Schüler in die Regelschule eingeschult. Der Besuch einer Regelschule ist für Kinder mit einer Hörschädigung nicht immer einfach und oft mit Hürden und Hindernissen verbunden. Damit diese erfolgreich gemeistert werden, arbeiten Fachkräfte aus der Sonderschule mit den Lehrern an Regelschulen eng zusammen, betreiben also Kooperation.

Wenn Eltern ihr hörgeschädigtes Kind in die Regelschule schicken möchten, sollten sie ca. ein halbes Jahr vor der Einschulung Kontakt mit der Schule aufnehmen und ihren Wunsch äußern. Der Schulleiter wird dann beim Staatlichen Schulamt einen Antrag auf Kooperation stellen. Das Staatliche Schulamt informiert den sonderpädagogischen Dienst des Hör-Sprachzentrums in Wilhelmsdorf oder Altshausen und ein Kooperationslehrer nimmt Kontakt mit den Eltern auf.

In Gesprächen mit den Eltern und dem hörgeschädigten Kind wird erhoben, welche Hilfe und Förderung das Kind bezogen auf seine Behinderung in der Schule benötigt. Der Kooperationslehrer klärt den individuellen sonderpädagogischen Förderbedarf ab und beantragt entsprechende Kooperationsstunden. Idealerweise findet vor der Einschulung ein Gespräch mit den Eltern, dem künftigen Klassenlehrer/ Schulleiter und dem Kooperationslehrer statt.

Der Kooperationslehrer ist als Sachverständiger zu sehen, der mit den Lehrern an der Regelschule zusammenarbeitet.