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Bildung mit der "Schule aus der Kiste"

Am Donnerstagnachmittag, dem 22. November 2012, war es endlich so weit: Die neue Leopoldschule erhielt hohen Besuch von der Unicef-Botschafterin Frau Vogler-Rieger. In der gut gefüllten Sporthalle mit mehr als hundert Schülern wurde die Expertin für Menschen(- und vor allem Kinder)rechte von den Schülersprechern unserer Schule begrüßt. Nachdem sie die 10 wichtigsten Rechte für Kinder vorgestellt hatte, und diese mithilfe ihres aufmerksamen und hochinteressierten Publikums erläutern konnte, überreichte Sportpädagogin Renate Adler ein Kuvert mit beträchtlichem Inhalt: 200 Euro konnten Schüler und Schülerinnen in diversen Aktionen (z.B. Verkauf von gesundem und leckerem Vesper während der Pausen) sammeln.
Sichtlich gerührt nahm die Botschafterin das Geld in Empfang. In einer ausführlichen Schilderung veranschaulichte sie, was mit dem Geld geschehen wird: Sie präsentierte einen Koffer, in dem sich diverse Utensilien für guten Schulunterricht befanden. Frau Vogler-Rieger erklärte, dass man mit dem Inhalt eines Koffers bis zu 60 Schüler dauerhaft unterrichten kann. So wie es aussieht,  wird unser "Leopold-Koffer" ins Kriegsgebiet nach Syrien reisen, wo er bereits von krisengeplagten, aber dennoch wissbegierigen Kindern erwartet wird.
Mit einem anschaulichen Filmbericht über das erschwerte Schulleben in Ruanda/Afrika vermittelte uns die Menschenrechtlerin zum Abschluss einen guten Einblick über die Arbeit der Unicef. Ihr war es wichtig, alle Besucher auf die informative Web-Seite der Unicef hinzuweisen: WWW.UNICEF.DE
Mit großem Beifall wurde Frau Vogler-Rieger vom Publikum verabschiedet. Der Schüler Tobias Lang bedankte sich stellvertretend für die gesamte Leopoldschule für ihren unermüdlichen Einsatz im Kampf gegen Armut und Verletzungen der Kinderrechte. Wir hoffen, bald von der Botschafterin wieder zu hören. Vielleicht erfahren wir ja dann, wie die Bildung mit dem "Leopold-Koffer" im Ausland ankam.

  
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