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Neues aus dem Förderverein

Im Hörsprachzentrum rollen im neuen Jahr die Baumaschinen an

Zwei Jahre nach seiner Gründung steht der Förderverein des Hör-Sprachzentrums in Altshausen personell und finanziell auf stabilen Füßen. In der Jahreshauptversammlung des Vereins konnte Joachim Sindermann, der Leiter der Schule, den Eltern zudem die frohe Botschaft verkünden, dass der geplante Neubau der Schule im neuen Jahr beginnen könne und dass die Schule außerdem ab kommendem Schuljahr auch nichtbehinderte Kinder aufnehmen werde.

Die Gründungsvorsitzende des Fördervereins Beate Dambacher gab, nachdem ihr Sohn die Schule mit Erfolg verlassen hat, ihr Amt ab, bleibt Schule und Verein aber Gott sei Dank als Beisitzerin erhalten. Die bisherige Kassiererin Birgit Messmer übernimmt ihre Stelle. Ihr zur Seite stehen als Schriftführerin Tanja Reimer und Jutta Gronmayer als Kassiererin.
Die scheidende Vorsitzende betonte, dass der Verein neben der Mitgliederwerbung sein Augenmerk im wesentlichen auf drei Dinge gerichtet habe. Zuerst auf die Schaffung und den Ausbau einer Elternplattform in Form eines Elterncafes, wo ein ungezwungenes Gespräch der Eltern untereinander stattfinden könne. Dann die finanzielle Unterstützung bedürftiger Schüler bei Klassenfahrten und Schullandheimen. Zuletzt sei den Eltern behinderter Kinder sehr daran gelegen, sich nicht zu verstecken sondern sich in der Öffentlichkeit präsent zu zeigen.
Der Leiter der Schule, Joachim Sindermann, konnte den Eltern gute Neuigkeiten verkünden: Der erste Bauabschnitt hat alle Genehmigungshürden überwunden, im Februar werden die Bagger auf das Gelände rollen. Das bisherige Verwaltungsgebäude ( Wigwam ) wird abgerissen, an seine Stelle tritt ein Neubau mit Speisesaal, Verteilerküche ( das Essen kommt vom Ringenhof in Wilhelmsdorf) und einem  kombinierten Raum für Bühne, Aula und Musikraum. Außerdem wird er das Sekretariat beherbergen, die Schülerfirma und eine Bibliothek. Im Rahmen eines neuen Lernkonzepts werden in diesem Neubau zwei Lernzonen ihren Platz finden: Bereiche mit Klassenzimmern, Lernarealen für privates Studium, Rückzugsräumen und Bereichen für Lehrer.
Weitere Bauabschnitte, seien, so Joachim Sindermann, geplant, vorläufig aber noch nicht finanzierbar.
„Renner in der Schülergunst“ sei derzeit Karate. Der Schule sei es gelungen, Wolfgang Wacker, Karate-Weltmeister seines Zeichens für die Arbeit in der Schule zu gewinnen. Ausdrücklich betonte Sindermann, dass diese Kurse auch für Kinder der Gemeinde Altshausen geöffnet seien.

Für die Werkrealschule ( früher Hauptschule) konnte Sindermann die Einstellung eines sogenannten Karriereberaters vermelden. Es sei gelungen, einen früheren Kollegen, der jetzt im Ruhestand sei, dafür zu gewinnen, Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen auf ihrem Weg in ihre Berufstätigkeit individuell zu begleiten. Das Projekt wird je zur Hälfte von der Europäischen Union  und vom Schulträger finanziert.


23.11.10  -   Rainer Kössl


Das Führungstrio des Fördervereins: In der Mitte die neue Vorsitzende Birgit Messmer, rechts Jutta Gronmayer, Kassiererin, links Tanja Reimer, Schriftführerin
Das Führungstrio des Fördervereins: In der Mitte die neue Vorsitzende Birgit Messmer, rechts Jutta Gronmayer, Kassiererin, links Tanja Reimer, Schriftführerin

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