30.05.2011
Spatenstich in Altshausen
Was lange währt, wird endlich gut: der langersehnte Startschuss für den Schulneubau in Altshausen ist gefallen

Ein »mutiger und visionärer Schritt«: Der Spatenstich für die das neue Schulgebäude in Altshausen. Auf dem Bild u.a. die fachliche Geschäftsführerin des Hör-Sprachzentrums Ursula Belli (2.v.l.) und der kaufmännische Vorstand der Zieglerschen, Rolf Baumann (4.v.l). Foto: Sabine Batram
Das Bauvorhaben in Altshausen war nötig geworden, nachdem festgestellt wurde, dass die zum Teil aus der Gründerzeit stammenden Schulgebäude nicht mehr heutigen Standards genügen. Eine Sanierung erwies sich bautechnisch und wirtschaftlich als nicht sinnvoll, daher wurde ein Neubau der Schule beschlossen. Nach intensiver Planungsphase und in engster Abstimmung mit dem Regierungspräsidium konnte die 4,85 Millionen Euro teure Investition nun endlich in Angriff genommen werden. Bauherr sind die Zieglerschen.
Prof. Dr. Harald Rau, Vorstandsvorsitzender der Zieglerschen, konnte zum Spatenstich zahlreiche Gäste begrüßen, darunter Albert Spanninger, den stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Altshausen, der in seinem Grußwort die Bedeutung des Schulneubaus für den Standort Altshausen hervorhob, sowie Nachbarn, Freunde, Lehrer, Schüler und Kollegen. Der Neubau, so Rau, sei in Zeiten schulpolitischer Veränderungen ein »mutiger und visionärer Schritt« und die Zieglerschen »sind voller Enthusiasmus und Zuversicht, dass dieser Schulneubau, kombiniert mit einem neuen und sehr innovativen Schulkonzept, zukunftsfähig ist.« Rau bedankte sich auch bei der Gemeinde Altshausen, in die sich die Zieglerschen gut eingebunden fühlen. Ein besonderer Dank ging schließlich an den Altshausener Schulleiter Joachim Sindermann: »Ohne sie wäre dieser Schulneubau nicht so geplant worden – weder architektonisch noch fachlich.«
Ursula Belli, fachliche Geschäftsführerin des Hör-Sprachzentrums, beschrieb den langen Weg bis zum Spatenstich in Altshausen. »Heute werden viele aufatmen«, sagte sie. Bereits vor 15 Jahren habe man begonnen, sich mit den baulichen Gegebenheiten auseinanderzusetzen, nun sei es endlich soweit. »Wenn die Schule ein Ort der Freude wird, an der die Kinder gerne lernen, dann ist doch das Schönste erreicht, was man sich vorstellen kann«, so Ursula Belli. »Ich habe die feste Überzeugung, dass wir das gemeinsam hinbekommen.«
Sabine Batram


