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Frauen ticken anders - Männer aber auch!

22.05.2015 | von Martin Damm / Sarah Benkißer

Gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der Suchtbehandlung? Diesem und vielen weiteren Themen rund um die Suchthilfe der Zieglerschen geht der neue Ringbote nach. / Bild: Die Zieglerschen

Die Suchthilfe der Zieglerschen setzt seit ihren Anfängen auf eine geschlechter-spezifische Suchttherapie: Seit 110 Jahren werden suchtmittelabhängige Männer auf dem Ringgenhof behandelt. Seit den 60er Jahren betreiben die Zieglerschen mit der Fachklinik Höchsten die erste frauenspezifische stationäre Suchthilfe-Einrichtung in Deutschland überhaupt.

Da stellt sich die Frage: Ticken Frauen und Männer denn wirklich so unterschiedlich im Bezug auf Suchttherapie?

Bezugstherapeut Martin Damm berichtet im neuesten Ringboten, der Zeitschrift des Förderkreises Suchthilfe und des Geschäftsbereiches Suchthilfe der Zieglerschen:

»Wenn man Therapeuten fragt, die in beiden stationären Einrichtungen schon gearbeitet haben, kommt die Antwort prompt: die [Unterschiede] gibt es definitiv! Und welche sind das? Schon rein äußerlich fällt auf: in der Frauenklinik gibt es z. B. in den Gruppenräumen fast immer eine ›Mitte‹, die irgendwie dekoriert ist (meist von den Frauen selber...!), und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen eher auch mal eine deutlich Rückmeldung bezüglich des am Morgen ausgewählten Outfits! In den Behandlungszimmern gehört hier fast immer die Box mit den Papiertüchern zur ›Standard-Ausrüstung‹: Frauen tuen sich doch meist leichter damit, Emotionen zeigen zu dürfen. Mitunter setzen sie diese aber...« >> weiterlesen im neuen Ringboten (Seite 12)