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Einführung Herr Gröh

05.12.2012 | von Anita Metzler-Mikuteit
Symbolische Schlüsselübergabe

Eberhard Gröh heißt der neue Kaufmännische Geschäftsführer der Suchthilfe der Zieglerschen mit Hauptsitz in Wilhelmsdorf. Der Nachfolger von Christoph Arnegger wurde vor wenigen Tagen im Rahmen einer Einführungsfeier in der Kirche am Weg in der Fachklinik Ringgenhof offiziell in die „Zieglersche Familie" aufgenommen.

Eberhard Gröh war zuvor viele Jahre Geschäftsführer des Caritasverbands Tauberbischofsheim. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, Vertreter von Kommunen und der Deutschen Rentenversicherung, Fördervereinsmitglieder und Vertreter der Mitgliederversammlung begleiteten die offizielle Einführung des 44-jährigen Vaters von zwei Kindern. Der „Mann der Zahlen" hat sich das Ziel gesetzt, gemeinsam mit Dr. Ursula Fennen, Fachliche Geschäftsführerin der Suchthilfe, die wirtschaftliche Situation unter Beibehaltung der sehr hohen Qualität zu verbessern. „Sie sind der richtige Mann zur richtigen Stunde", sagte Michael Gross von der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg. Pfarrer Heiko Bräuning segnete den neuen Mitarbeiter des diakonischen Unternehmens, das in den Bereichen Behindertenhilfe, Suchthilfe, Altenhilfe, Hilfe bei Hör- und Sprachproblemen, Jugendhilfe sowie im Bildungswesen rund 2 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Zu der Trägerschaft der Suchthilfe zählen die Fachklinik Höchsten in Bad Saulgau, die Fachklinik Ringgenhof in Wilhelmsdorf sowie die Tagesrehabilitationen in Ravensburg und Ulm. Rund 1400 Patientinnen und Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen werden hier jährlich behandelt. Die Abstinenzrate ist vergleichsweise hoch: Ergebnisse der Katamneseerhebung zeigen, dass rund 80% der Männer und Frauen nach der Therapie abstinent leben. Nebenbei erfuhren die Gäste, dass die Frauensuchtklinik Höchsten, die vor zwei Jahren in Bad Saulgau bezogen wurde, bei der Visitation der Deutschen Rentenversicherung mit einem Top-Ergebnis (neun Punkte auf einer Skala von zehn) abgeschlossen hat.