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Schulsozialarbeit an der Achtalschule

17.08.2015 | von Irmgard Lohmüller / Sarah Menz
Schulsozialarbeit
Foto: iStock

„Wir sind dankbar für jeden Rat und die große, auch finanzielle Unterstützung.“ sagen Irmgard Lohmüller und ihr Kollege Markus Brenner. Die beiden sind Schulsozialarbeiter der Zieglerschen in der Achtalschule Baienfurt und blicken auf ein bewegtes und aktionsreiches Schuljahr zurück.

Die Schulsozialarbeiter haben sich am Anfang des Schuljahrs allen Schülern der Klassen zwei bis zehn vorgestellt. Die Schüler sollten sie und ihre Arbeit kennenlernen und wissen, wie sie die Sozialarbeiter am besten erreichen können. Außerdem wurden zum Teil die Schul- und Klassenregeln besprochen oder Kooperationsspiele durchgeführt.

Neu ist, dass seit Januar in der Primarstufe in Kooperation mit den Lehrern ein fortlaufendes soziales Gruppentraining für die Klassen zwei und drei angeboten wird.

Die Schülerfirma im Schülercafé ist ebenfalls neu an der Achtalschule. Aufgrund von steigenden Schülerzahlen ist die Betreuung während der Mittagszeit zu einer immer größeren Herausforderung geworden. Das Ziel der Schülerfirma ist es, die Schüler in die strukturierte Betreuung während der Mittagspause miteinzubeziehen. Zu den Aufgaben der Schüler, die in der Firma mitarbeiten, gehört die Überprüfung der anwesenden Schüler in der Betreuung durch die „Anmeldechefs". Die „Thekenchefs" sorgen für Getränke und eine Eisbar im Schülercafé. Außerdem behalten sie den Überblick über die tägliche Abrechnung, den Einkauf, Ordnung und Sauberkeit. Die „Spielechefs" verwalten und organisieren die Spiele die ausgeliehen werden können.

Neben den Kernaufgaben gehören das Angebot zahlreicher Projekte und Aktionen zu den Aufgaben von Irmgard Lohmüller und Markus Brenner. Zum Beispiel:

• verschiedene AGs, (Mädchen-AG, Fanfaren-AG und Schwimm-AG)
• die Ausbildung und Begleitung von Streitschlichtern
• die Schulkinowoche (2x), als Belohnung für die ehrenamtlich tätigen Schüler
• eine Malgruppe mit 6 Schülern, geleitet von der Künstlerin Petra Mang von Hinten
• verschiedene Vorträge im Rahmen von „Apotheke macht Schule", in den Klassen 6 und 10
• eine Verhaltenstrainingsgruppe für 6 Jungen ab der Klasse 5
• die Selbstverwaltung des Jugendtreffs von 9. und 10.Klässlern über die Mittagspause
• die Vorstellung der Schulsozialarbeit beim Elternbeirat

Die Jugendhilfe der Zieglerschen gibt rund 150 jungen Menschen mit Problemen in der Schule oder zu Hause Bildungs- und Entwicklungsperspektiven. Das „Martinshaus Kleintobel", eine Schule für Erziehungshilfe mit Internat, ermöglicht es Jugendlichen, den Realschulsabschluss zu machen und hält zudem bundesweit einzigartige Gymnasialklassen vor. Daneben bietet die Jugendhilfe zahlreich sozialraumorientierte Angebote, wie z.B. Schulsozialarbeit.