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Projekt Nichtraucherprävention ist im Martinshaus Kleintobel ein voller Erfolg

19.12.2013 | von Sonja Friedel

  
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Dank dem bewährten Projekt konnte die Raucherquote der jungen Menschen in der Jugendhilfeeinrichtung auf 26% gesenkt werden.

Im März 2010 startete das vom Sozialministerium Baden-Württemberg finanziell unterstützte Projekt Nichtraucherprävention. Die Raucherquote unter den jungen Menschen lag zu diesem Zeitpunkt bei 52%. Im Februar 2013 verzichten 26% der jungen Menschen auf den Glimmstängel.

Von einem Tag auf den anderen nicht mehr rauchen zu dürfen, war für viele der unter 18 Jährigen hart, so Daniel Murr, stellvertretender Schulleiter. Für das Gelände des Martinshauses wurde ein Rauchverbot ausgesprochen. Regeln und Verbote als einzige Erziehungsmittel einzusetzen passen nicht zur pädagogischen Haltung der Einrichtung. So entstand in der Verantwortung für die jungen Menschen das Projekt zur Nichtraucherprävention.

Wer beim Nichtraucherprojekt teilnehmen will, muss sich bewusst dafür entscheiden. Zum Durchhalten motivieren Anreize in Form von Kino oder Gutscheinen von Buchhandlungen oder aus dem Elektrohandel. Auch die „Martinos", eine für dieses Projekt eingeführte Tauschwährung, ist sehr begehrt. Als Highlight zählt der jährlich stattfindende Nichtraucherausflug für alle, die von Februar bis Mai nicht rauchen. Der Nichtraucherausflug wurde in diesem Jahr durch die Johannes-Ziegler-Stiftung unterstützt. „Wir sind erfreut, unseren Teil zum Gelingen des Projekts beizutragen", so Matthias Braitinger, Stiftungsmanager der Johannes-Ziegler-Stiftung. Die Gesundheitspräventionswoche für alle jungen Menschen an der Schule rundet das Paket des Projekts ab. Martin, 17 Jahre, ist begeistert von der Nicht-raucherprävention, so bleibe ich gesund und habe mehr Geld in der Tasche für meine Hobbys.
Auch Geschäftsführer Jonathan Hörster zieht ein positives Fazit aus den vergangenen drei Jahren. Unser Ziel, die Raucherquote zu senken haben wir mehr als erreicht und wir sind stolz auf das Ergebnis.