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Fußball vereint die Standorte der Jugendhilfe

02.03.2012 | von Sonja Friedel
Fußball-Cup

Sport verbindet: Im Hallenfußball-Cup im Martinshaus Kleintobel wurde dieses Jahr die Grenze der beiden Standorte spielerisch aufgelöst. Etwa 50 Kinder aus Kleintobel und Siloah unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Schularten jagten beim Turnier das runde Leder und kamen auf diese Weise im gemeinsamen Spiel erstmalig in Kontakt.

Spaß am Fußball hatten nicht nur die Kinder, sondern auch mitspielende Erzieher, die jedes Team unterstützten. Den Zuschauern boten sich interessante Spiele zwischen den alters- und geschlechtgemischten Mannschaften. „Weg vom Alltag, ein bisschen Fußball spielen und Spaß haben" war die Devise von Mehmet aus Siloah, der zum nächsten Cup gerne wieder gegen die Kleintobler antritt.

Benjamin Hildebrand, Erzieher und Teamplayer freute sich besonders über die Spiele ohne Zeitstrafen, Platzverweise und grobe Fouls. „Dies zeugt von der Fähigkeit unserer Kinder und Jugendlichen, ein faires Miteinander zu leben".
Die Siegermannschaft wurde natürlich mit einem Pokal für ihre Leistung belohnt. Aber auch die anderen Kinder und Jugendlichen gingen nicht leer aus, für sie gab es bei der Siegerehrung Urkunden. Nicht zuletzt als Belohnung für das gute Miteinander verteilte Yüksel Tunc, Erzieher und Mitorganisator des Cups, an alle Kinder und Jugendlichen Süßigkeiten. „Sport ist eine internationale Sprache und eine tolle Möglichkeit, um Menschen miteinander in Verbindung zu bringen", so Tunc.