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Zieglersche bekennen sich zu ihrem christlichen Auftrag

10.06.2014 | von Harald Dubyk
Titel Jahresbericht 2013

Mit knapp 3.200 Arbeitsplätzen, 2.000 davon allein in der Stammregion Bodensee-Oberschwaben, sind die Zieglerschen ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Rund 1 % aller Arbeitsplätze in Bodensee-Oberschwaben werden von dem diakonischen Sozialunternehmen gestellt. In ihrem aktuellen Jahresbericht stellen die Zieglerschen nun ihre Arbeit vor.

Behindertenhilfe, Jugendhilfe, Altenhilfe, Suchthilfe und Hilfen für hör- und sprachbehinderte Kinder und Jugendliche - das Angebot der Zieglerschen mit Sitz in Wilhelmsdorf im östlichen Teil des Landkreises Ravensburg ist breit gefächert. An 62 Standorten, von Aichwald in der Region Stuttgart bis Wolpertswende in Oberschwaben, in zehn Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg betreuen die Zieglerschen über 4.500 Menschen in ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten. Damit gehört das Sozialunternehmen mit seinen 3.200 hauptamtlichen Mitarbeitern und 1.000 Ehrenamtlichen im Land zu den größeren Anbietern im Sozial- und Gesundheitswesen. Der Umsatzerlös 2013 lag bei rund 140 Millionen Euro.
Die Zieglerschen befinden sich in Mitten einer Phase umfangreicher Investitionen. Bis zu 100 Millionen Euro werden in den kommenden zehn Jahren investiert, um das Sozialunternehmen für die Zukunft fit zu machen. Vor allem das auf Jahre angelegte Projekt „Dezentralisierung der Behindertenhilfe", kurz Dezibel genannt, bindet erhebliche Mittel. Ausgehend von den zwei großen, traditionellen Standorten Wilhelmsdorf und Haslachmühle in der Gemeinde Horgenzell wird die Behindertenhilfe der Zieglerschen in einigen Jahren mit kleinen, überschaubaren Standorten in Städten und Regionen zwischen Schwarzwald und Allgäu vor Ort sein.
Aber es sind nicht nur die beeindruckenden Zahlen, die das Sozialunternehmen aus Wilhelmsdorf prägen. Es sind vor allem die vielen Menschen, welche die Arbeit prägen. Der aktuelle Jahresbericht erzählt von den Menschen, die in den Zieglerschen betreut werden. Es sind Geschichten, geprägt von christlicher Nächstenliebe sowie professioneller Sozial- und Pflegearbeit, zwei wesentliche Pfeiler der Zieglerschen. Die beiden Vorstände Prof. Dr. Harald Rau und Rolf Baumann beschreiben es so: „Weiterhin gilt für uns: Je flexibler und dynamischer wir werden wollen und werden müssen, desto wichtiger wird nach innen und nach außen das, was wir nicht verändern wollen. Das, was uns als Zieglersche ausmacht. Und dazu gehört unser klares Bekenntnis, den christlichen Auftrag, der unsere Basis ist, im Heute wahrzunehmen und im Alltag zu leben."

Hier geht es zum Jahresbericht 2013.

Mehr Informationen zur Arbeit der Zieglerschen unter www.zieglersche.de.