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Geschäftsführer-Wechsel bei den Zieglerschen

17.04.2012 | von Christof Schrade
Baumann Hiesinger
Enikö Lieb (links) ist neue Kaufmännische Leitung im Hör-Sprachzentrum. Sie wurde vom Kaufmännischen Vorstand Rolf Baumann (Mitte) genauso ins Amt eingesetzt wie der neue Kaufmännische Geschäftsführer Willi Hiesinger (rechts). Foto: Sabine Batram

Bei den Zieglerschen gibt es Veränderungen in den Reihen der kaufmännischen Geschäftsführungen.

Willi Hiesinger, seit 2004 Kaufmännischer Geschäftsführer der Behindertenhilfe, hat zum 1. April 2012 die Position des Kaufmännischen Geschäftsführers des Hör-Sprachzentrums übernommen. Er war dort bereits von 2000 bis Ende 2003 in dieser Position tätig. Das Hör-Sprachzentrum ist mit sieben Schulstandorten in Oberschwaben vertreten und ist als Kompetenzzentrum für Kinder und Jugendliche mit Hör- und/oder Sprachbehinderungen in der Region bekannt. Hiesinger verfügt über langjährige Erfahrungen und umfassende Fachkompetenz im Bereich der Eingliederungshilfe.
Die damit frei werdende Position des kaufmännischen Geschäftsführers der Behindertenhilfe wird ebenfalls seit dem 1. April von Christoph Arnegger, seit 12 Jahren kaufmännischer Geschäftsführer der Suchthilfe der Zieglerschen mit den Fachkliniken Ringgenhof in Wilhelmsdorf und Höchsten in Bad Saulgau sowie den Tagesrehas in Ulm und Ravensburg mit insgesamt rund 200 Mitarbeitenden, wahr genommen.
Mit dieser Rochade ist es den Zieglerschen ein Anliegen, die einzelnen Unternehmensbereiche noch besser zu vernetzen und Erfahrungen zu übertragen. So wird die Behindertenhilfe durch das große Bauprojekt der Fachklinik Höchsten in Bad Saulgau profitieren können. Dieser Klinikneubau konnte unter Arneggers Verantwortung im vergangenen Jahr als das größte neuere Bauprojekt der Zieglerschen erfolgreich vollendet werden. Diese Erfahrung wird er in die unterschiedlichen Bauprojekte der Behindertenhilfe einbringen können. Im Rahmen der Dezentralisierung schafft die Behindertenhilfe derzeit an mehreren Standorten Wohnangebote für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung: In Bad Saulgau wird derzeit ein Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung gebaut; andere Wohnheime sind konkret in Biberach und Aulendorf geplant.
Für Willi Hiesinger stehen im Hör-Sprachzentrum ebenfalls große Herausforderungen bevor. Die neue Landesregierung wird im Jahr 2012 voraussichtlich ein neues Schulgesetz verabschieden, das gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern mit ganz unterschiedlichen Begabungen fördern wird. Für die Schulen des Hör-Sprachzentrums bedeutet das die noch engere Vernetzung mit Regelschulen und auch den Einstieg in ein eigenes Regelschulangebot, wie dies bereits konkret für 2012 in Altshausen geplant ist.