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Gröh folgt Arnegger im Amt

10.09.2012 | von Harald Dubyk
Geschaftsführung Suchthilfe und Vorstand Zieglersche
Hat seine neue Tätigkeit als kaufmännischer Geschäftsführer bei der Suchthilfe der Zieglerschen aufgenommen: Eberhard Gröh (zweiter von rechts). Rolf Baumann (von links), kaufmännischer Vorstand der Zieglerschen, Dr. Ursula Fennen, Fachliche Geschäftsführerin der Suchthilfe der Zieglerschen sowie Prof. Dr. Harald Rau, Vorstandsvorsitzender Zieglerschen, freuen sich auf die Zusammenarbeit. Foto: Harald Dubyk

Eberhard Gröh heißt der neue kaufmännische Geschäftsführer der Suchthilfe der Zieglerschen. Er hat am 10. September damit die Nachfolge von Christoph Arnegger angetreten, der nach 13 Jahren in die Behindertenhilfe der Zieglerschen wechselte. Der 43-Jährige war zuvor in leitender Position beim Caritasverband Tauberbischofsheim tätig.

„Wir haben uns für Eberhard Gröh entschieden, weil er ein sehr breites, betriebswirtschaftliches Spektrum abdeckt", sagte Rolf Baumann, kaufmännischer Vorstand bei den Zieglerschen in Wilhelmsdorf, Landkreis Ravensburg. Gröh hat an der Dualen Hochschule (ehemals Berufsakademie) in Stuttgart Betriebswirtschaftslehre studiert. Als Controller und zuletzt als Vorstandsmitglied und Geschäftsführer verantwortete er bei der Caritas in Tauberbischofsheim unter anderem die Bereiche Behindertenhilfe, Altenhilfe sowie einen Integrationsbetrieb.

Die Suchthilfe ist für Eberhard Gröh ein neues Aufgabengebiet, auf das er sich nach 17 Jahren Zugehörigkeit zur Caritas sehr freut, obgleich der Kostendruck auf die Rehakliniken enorm ist. „Bei der Frage nach Kostendeckung müssen wir aber auch Leistung und Qualität bieten", sagte Gröh. In seinem neuen Aufgabengebiet möchte sich Gröh erst einmal einen Überblick verschaffen, um dann ans Gestalten zu gehen.

Der Vater zweier Söhne wird in Zukunft gemeinsam mit seiner fachlichen Kollegin, Dr. Ursula Fennen, die Suchthilfe der Zieglerschen leiten, zu der die Fachkliniken Ringgenhof in Wilhelmsdorf und Höchsten in Bad Saulgau sowie die beiden Tagesrehabiltationen in Ravensburg und Ulm gehören. 2011 haben die Kliniken der Suchthilfe rund 1400 Patientinnen und Patienten im Rahmen der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitserkrankter behandelt. Ziel ist die Wiederherstellung der Arbeitskraft und damit die Wiedereingliederung ins Berufsleben und in die Gesellschaft.