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Assistenzroboter hilft Menschen mit Behinderung - Johannes-Ziegler-Stiftung unterstützt Forschungsprojekt

11.09.2014 | von Matthias Braitinger

Der Assistenzroboter »Marvin« in Aktion. Quelle: dpa

Ein Glas Wasser holen, Licht ausmachen, Tisch abräumen - diese alltäglichen Tätigkeiten sind für einen gesunden Menschen eine Selbstverständlichkeit. Für einen Menschen mit einer körperlichen Behinderung stellen solche Aufgaben oft eine unüberwindbare Hürde dar. "Marvin" könnte helfen.

"Marvin" ist eine Maschine, genauer gesagt: ein Roboter, der in der Lage ist, aus seinen Fehlern zu lernen. Wenn "Marvin" ein Befehl nicht versteht, dann signalisiert er das seinem Besitzer. Dieser führt dann die Aufgabe - beispielweise ein Glas Wasser einschenken -  vor und der Roboter merkt sie sich für das nächste Mal. Entwickelt wurde der Prototyp am Institut für Künstliche Intelligenz der Hochschule Ravensburg - Weingarten.

Getestet werden soll der Assistenzroboter von Menschen, die von den Zieglerschen und dem Diakonischen Institut für Soziale Berufe betreut werden. Das Projekt wird finanziert von der Baden-Württemberg Stiftung, Zeppelin-Stiftung, der Johannes-Ziegler-Stiftung und der Hochschule. Die Johannes-Ziegler-Stiftung als die Stiftung der Zieglerschen steuerte 10.000 € bei.

Großes Interesse
Das Projekt hat mittlerweile auch in der überregionalen und internationalen Presse Aufmerksamkeit gefunden. So berichten etwa die Online-Ausgaben von »Ntv, »Stern, »Welt, »Südwest-Presse, »Bild, »SZ-Online und der »SWR über das Projekt. Sogar die türkische Zeitung »Hürriyet hat dem Assistenzroboter »Marvin« eine Geschichte gewidmet.