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Kronenkreuz für 25 Jahre Dienst in der Diakonie

12.11.2013 | von Katharina Stohr
Kronenkreizverleihung groß
Ehrung für ein Vierteljahrhundert Dienst in der Diakonie: Hintere Reihe v.l.: Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Harald Rau, Jörg Beckord, Dr. Klaus-Dieter Lehmann. Dritte Reihe v.l.: Ursula Massler, Silvia Gern. Zweite Reihe v.l.: Sigrid Hutt, Angela Reisch, Stephanie Eiden. Vorne: Harald Stolzke, Silvia Träutlein. Nicht abgebildet: Uwe Grassberger, Thomas Hermenau, Hubert Ohl, Klaus Weller, Renate Bals, Mechthild Rempfer, Martha Reznicek, Eveline Heise, Ivan Musa, Elisabeth Mayer-Greitzke und Susanne Mopils. Foto: Katharina Stohr

Langjährige Mitarbeitende der Zieglerschen werden geehrt

Grund zur Freude hatten jüngst 20 Mitarbeitende der Zieglerschen: In einem feierlichen Gottesdienst wurden sie mit dem Kronenkreuz für 25 Jahre Dienst in der Diakonie ausgezeichnet und geehrt. Vorstandsvorsitzender Professor Dr. Harald Rau überreichte den Jubilaren die vergoldeten Anstecknadeln der Diakonie und dankte für ihren wertvollen Dienst am Menschen.

Wer in der Diakonie arbeite, tue dies mit seiner ganzen Person und mit seinem ganzen Mensch sein, so Rau, „wir geben uns in diese Arbeit mit Haut und Haar." In der langjährigen Tätigkeit der Geehrten seien 25 Jahre lang Andere im Mittelpunkt gestanden - bei der Kronenkreuz-Verleihung sei das andersherum.

Und so ergriffen die Jubilare während der Feierstunde auch selbst das Wort und erzählten, wie und weshalb der Weg sie zu den Zieglerschen oder zu ihrer Berufswahl geführt hat. „Es war das solideste Angebot und die richtige Entscheidung" war zu hören oder „Ich wollte schon immer mit Kindern arbeiten", bis hin zu „Ich habe es nie bereut" und „Ich liebe meinen Beruf". Die unterschiedlichen Motivationen und persönlichen Beweggründe der Geehrten verwiesen auf viel Kreativität, hohen Einsatz und leidenschaftliches Engagement. Gerade die allgemein oft zu vernehmende Schelte über Lehrer sei durch die Berichte der Jubilare widerlegt worden, fand Rau: „Sie sind tolle Menschen, die sich mit Leib und Seele einbringen."

Pfarrer Heiko Bräuning lud in einem Impuls dazu ein, die 25 Jahre in Einzelteile zu zerlegen, Tage wie Details anzusehen und die wunderbare Ordnung zu entdecken, die dahinter stehe und zu einem großen Ganzen führe. „Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter", zitierte er aus dem passenden Psalm 104,24. Schwungvoll und besinnlich umrahmte Pianist Michael Schlierf dazu die Feierstunde in der Kapelle auf dem Höchsten.

Die geehrten Mitarbeitenden sind in der Behindertenhilfe, Altenhilfe, Suchtkrankenhilfe und im Hör-Sprachzentrum tätig.