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Mitarbeiter der Behindertenhilfe spenden für Opfer der Brandkatastrophe Titisee-Neustadt

05.02.2013 | von Annette Scherer
Spendenaktion Titisee
Foto (privat): von links: Heike Germanus (Wohnbereich Haslachmühle), Melanie Hejzlar (Heimsonderschule Haslachmühle), Uli Pfeiffer (Geschäftsführung Lebenshilfe Titisee-Neustadt), Janine Seifried (Lebenshilfe), Brigitte Kerger (Lebenshilfe)

Exakt 890 Euro und 85 Cent sind bei der Sammlung von Melanie Hejzlar und Heike Germanus für die Betroffenen der Brandkatastrophe von Titisee-Neustadt zusammengekommen.

Gemeinsam hatten sie die Initiative ergriffen und in der Behindertenhilfe Spenden gesammelt - mit Kässchen an den Zentralen der Hauptstandorte und mit extra Spendenaufrufen bei den Weihnachtsfeiern der Mitarbeiter. Dankbar wurde das Geld von den Betroffenen entgegen genommen. „Die Menschen freuten sich sehr über die von vielen Seiten entgegengebrachte Solidarität und Hilfe und auch ganz speziell über die von uns überbrachte Summe“, erzählt Melanie Hejzlar. Gemeinsam mit ihrer Kollegin hat sie Ende Dezember den Betrag persönlich überbracht. Eine besondere Beziehung zur betroffenen Einrichtung war dadurch entstanden, dass in der Einrichtung ein junger Mann untergebracht war, der zuvor von Melanie Hejzlar unterrichtet worden war und in der Wohngruppe von Heike Germanus gewohnt hatte. Beiden war es wichtig, dass die Spende direkt den Betroffenen zugute kommt. Sie wurde unter anderem dafür verwendet, um mit den von der Brandkatastrophe betroffenen Menschen Aktionen durchzuführen, die ihnen über das erlebte Leid hinweghelfen sollten. In einem Brief an die Initiatorinnen der Aktion bedankte sich Uli Pfeiffer, Geschäftsführer der Lebenshilfe Titisee-Neustadt, für die Anteilnahme der Mitarbeiter der Behindertenhilfe: „Sie haben mit Ihrer Spende dazu beigetragen, dass wir den Betroffenen sehr unkompliziert entsprechende Hilfen zukommen lassen konnten und können. Hauptsächlich wurde bisher dieser Personenkreis durch zusätzliche Freizeitangebote unterstützt, um wieder eine geregeltere Tagesstruktur aufzubauen und um neue, angenehme Erlebnisse für die betroffenen Menschen zu ermöglichen.“

Herzlichen Dank an alle, die sich an der Aktion beteiligt haben!