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Bundestagsabgeordnete treffen Schüler mit Behinderung

23.07.2013 | von Katharina Stohr
Besuch Schockenhoff/Hüppe_gr
v.l. Daniel Fabian, Lehrer und Chefredakteur Mühlezeitung, Karin Bockstahler, Förderkreis Behindertenhilfe, Pit Niermann, Direktor Heimsonderschule Haslachmühle, Bernd Eisenhardt, Fachschuldirektor Heimsonderschule Haslachmühle, Gizem, Redakteurin Mühlezeitung und Schülerin der Heimsonderschule Haslachmühle, Sven Lange, Fachlicher Geschäftsführer der Behindertenhilfe der Zieglerschen, Dr. Andreas Schockenhoff MdB, Bürgermeister Volker Restle, Horgenzell, Hubert Hüppe MdB, Bürgermeister Dr. Hans Gerstlauer, Wilhelmsdorf, Raphael, Redakteur Mühlezeitung und Schüler der Heimsonderschule Haslachmühle, Guillaume Castel, Praktikant Abgeordnetenbüro. (Foto: Katharina Stohr)

Zum Interview der besonderen Art haben sich die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Schockenhoff und Hubert Hüppe in der Heimsonderschule Haslachmühle eingefunden.

Anlässlich eines Besuchs der überörtlichen Spezialeinrichtung für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung standen die Politiker auch dem Redaktionsteam der mehrfach ausgezeichneten Mühlezeitung Rede und Antwort. Dabei löcherten die Redakteure die Politiker auf gekonnte Weise mit Fragen – so zum Beispiel, was denn Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, unter Inklusion verstehe. Hüppe erklärte den Schülern in einfacher Sprache: Dass man unter anderem jemanden wertschätze und so nehme, wie er sei und nicht versuche, ihn so wie andere zu machen.

Hubert Hüppe hatte schon vor dem Besuch darum gebeten, neben Gesprächen mit Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Schuldirektoren der Zieglerschen Behindertenhilfe so viel Kontakt wie möglich zu den Schülern der Haslachmühle zu bekommen. Selbige ließen dann auch nicht lange bitten und umkreisten die Abgeordneten bereits im Schulhof, drückten ihnen die Hände, umarmten sie und gebärdeten mit Händen und Gesten, um sich zu verständigen. Wen überrascht es, dass die Delegierten bei so viel Interesse dann auch mit eigens für die Namen Hüppe und Schockenhoff entwickelten Gebärden begrüßt wurden?