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20. Bundeskunstpreis für Menschen mit Behinderung in Radolfzell - 2 Preisträger aus der Behindertenhilfe der Zieglerschen

12.05.2015 | von Silke Leopold und Annette Scherer
Bundeskunstpreis 2015_gr
Josef Scheb und Efklia Grigoriadou sind die Wilhelmsdorfer Preisträger beim diesjährigen Bundeskunstpreis Radolfzell. (Foto: Silke Leopold)

258 Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich am 20. Bundeskunstpreis für Menschen mit Behinderung beteiligt.

Unter ihnen auch Künstler aus der Behindertenhilfe der Zieglerschen. Am vergangenen Wochenende war die feierliche Ausstellungseröffnung und Preisverleihung in Radolfzell. Schirmherrin des Bundeskunstpreises ist die 19-jährige Anna-Lena Forster, die bei den Paralympics in Sotschi zwei Silbermedaillen im Monoskibobfahren gewonnen hat.

Aus den eingereichten Arbeiten hat die Jury 20 Preisträger ermittelt. Unter ihnen auch zwei Wilhelmsdorfer Künstler: Josef Scheb und Efklia Grigoriadou. Beide erhielten für ihr Werk einen Preis, verbunden mit einer würdigenden und finanziellen Anerkennung. Das Werk von Josef Scheb trägt den schwäbischen Titel „Des wird scho“. Der Künstler hat sich erstmalig an einem Kunstwettbewerb beteiligt und wurde gleich mit einem Preis belohnt. Efklia Grigoriadou hat ihre Werke im vergangenen Jahr bereits in Berlin, Wehr und Düsseldorf ausgestellt. Ihr prämiertes Werk trägt den Titel „Familie im Haus“.

Alle eingereichten Kunstwerke sind noch bis zum 28. Juni in Radolfzell in der Villa Bosch zu sehen. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 14.00 -17.30 Uhr, am Donnerstag sogar bis 19.00 Uhr geöffnet. Alle Kunstwerke werden auch zum Kauf angeboten.