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Zwei Schritte weiter in Richtung "Lebensphasenorientierung"

30.10.2014 | von Nicola Philipp
NP und SST Lebensphasen
Nicola Philipp und Sabine Stumpp präsentieren die Eltern-Informations-Ordner und das Berufsrückkehrseminar Tübingen

„Die Info-Ordner noch im Herbst fertig zu bekommen, das war mir sehr wichtig“, sagt Sabine Stumpp und reiht die neuen Info-Ordner zur Eltern- und Pflegezeit auf. Jede der über 20 Einrichtungen der Zieglerschen Altenhilfe bekommt einen Info-Ordner, der neben allgemeinen Informationen zu Elternzeit, Elterngeld, Mutterschutz, Wiedereinstieg, Pflegezeit und Pflegegeld standortbezogene Informationen zu Kindergärten, Kindertagesstätten, Tagesmüttervereinen und Leistungen durch Jugendämter und Beratungsstellen enthält. Der Ordner soll Mitarbeitende, die Eltern- oder Pflegezeit in Anspruch nehmen bei den organisatorischen Fragen rund um die neue Lebensphase unterstützen. „Für uns als Arbeitgeber ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gleichzeitigkeit von Beruf und Familie so gut wie möglich leben und ausfüllen können“, erläutert Rainer Ellersiek, Geschäftsführer der Zieglerschen Altenhilfe. „Wir bemühen uns um individuelle Absprachen, um die Anpassung von Beschäftigungsumfängen und um eine verlässliche Dienstplanung. Und wir freuen uns, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für eine bestimmte Zeit ganz aus dem Beruf aussteigen, ihren Wiedereinstieg mit uns planen und wagen.“

Auch neue Mitarbeitende, die schon länger aus dem Beruf raus sind, sind der Zieglerschen Altenhilfe willkommen. Um diesen Lust zum Wiedereinstieg und auch Mut zu machen, läuft in Tübingen gerade das erste Berufsrückkehr Seminar mit sechs Teilnehmerinnen, die die Zieglerschen bisher noch nicht kannten. In 36 Unterrichtseinheiten wurden die sechs Pflegekräfte gerade auf den neuesten Stand gebracht und schließen nun ein Praktikum in einer der sechs Einrichtungen im Großraum Tübingen an. „Wir hoffen natürlich, dass wir die Teilnehmerinnen von uns als Arbeitgeber überzeugen können und dass sie sich trauen, den Wiedereinstieg mit uns zu wagen. Außerdem müssen sie sich ja auch zu Hause so organisieren, dass das Ganze gelingt. Das ist alles gar nicht so einfach“, erläutert Nicola Philipp, die das Seminar organisiert hat.