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Stabübergabe im Seniorenzentrum Aldingen

24.06.2013 | von Manuela John und Catharina Schultheiß
Abschied Gundi Saile
Viel Wehmut war in diesem Moment zu spüren: Gundi Saile lässt nach knapp acht Jahren Aufbauarbeit die Stelle der Hausleitung im Seniorenzentrum Im Brühl hinter sich.

Ein bißchen Wehmut, ein bißchen Abschied, dazu eine ordentliche Prise Humor und viel Vorfreude: Hausleiterin Gundi Saile in den Ruhestand verabschiedet, Nachfolger Daniel Günther begrüßt.

Mit einer bewegenden Feier, die sowohl Platz für den Abschied als auch Raum für die Vorfreude auf Neues bot, wurde in der vergangenen Woche im Seniorenzentrum Im Brühl in Aldingen der Stab übergeben:
Hausleiterin Gundi Saile verlässt nun nach mehr als acht Jahren das Seniorenzentrum, das sie mit aufgebaut und gut eingeführt hat. Ihr Nachfolger wird Daniel Günther, der seinen Dienst bereits Anfang Juni angetreten hat.

Rund 50 Gäste folgten der Einladung zu dieser Feier, die eine Zäsur für alle Beteiligten war. Regionalleiterin Dagmar Hennings überreichte symbolisch einen Stab (umhüllt von Zeitungsartikeln des Seniorenzentrums, gefüllt mit Süßigkeiten) von Frau Saile an Herrn Günther: jetzt habe er das Zepter in der Hand.  „ Frau Saile hat ihre Spuren hinterlassen, und das ist auch gut so. Herr Günther wird nun seinen Weg gehen und eigene Spuren hinterlassen", erklärte Dagmar Hennings.

Viele weitere Weggefährten und Unterstützer brachten ihre Dankbarkeit gegenüber Gundi Sailes Wirken zum Ausdruck. Auch Bürgermeister Reinhard Lindner stellte fest, dass das Haus in der Mitte der Gemeinde stehe und dies nicht nur örtlich gesehen. Es sei sehr gut in die Gemeinde und das Gemeindeleben integriert. Dies sei der Verdienst von den Haupt- und Ehrenamtlichen und insbesondere von Gundi Saile. Sie habe sich segensreich und liebevoll für die Menschen eingesetzt und damit dem Haus eine besondere Note gegeben. „Danke für die Zeit, in der sie sich für die Aldinger und die Menschen von Außerhalb eingesetzt haben!“

Auch die Kirchengemeinde, Ehrenamtliche, Angehörige und natürlich die Mitarbeiter würdigten Gundi Sailes Wirken. Dazu hatten sich letztere eine besonders lustige Aktion für diesen Anlass ausgedacht:
Frau Saile müsse jetzt selbst gepflegt werden, weshalb sie ihr "eine Pflegedokumentation mit Pflegeplanung und allem drum und dran geschrieben" hatten.  Dazu kam eine Kiste mit Erinnerungen, in die jeder Mitarbeiter etwas eingelegt hatte. Auch ein Buch mit vielen verschiedenen Bildern aus ihrer Wirkungszeit lag diesen Erinnerungen bei.
Daniel Günther bekam eine ganz kleine Kiste mit zwei Erinnerungsstücken überreicht: "Sie müssen jetzt erst noch Erinnerungen sammeln", so die Mitarbeiter mit einem Schmunzeln zu ihrem neuen Vorgesetzten.
Dieser bedankte sich bei ihnen und allen anderen für den warmen Empfang und im Besonderen auch bei Gundi Saile, die ihn sehr umfassend und zuvorkommend eingearbeitet habe.
Das Schlusswort an diesem Nachmittag hatte Gundi Saile, die sich sehr bewegt bei allen Wegbegleitern und Unterstütztern für die gute und fruchtbare  gemeinsame Zeit bedankte: "Wie heißt es so schön? Mit einem lachenden und einem weinenden Auge lasse ich die Zeit als Hausleiterin hinter mir - aber nicht die Menschen. Weiterhin möchte ich den Kontakt halten", schloss sie mit einem Ausblick in die Zukunft und wünschte allen im Seniorenzentrum ein gutes Weitergehen.